Woanders ist es auch schön

Oft bleiben Geschichten von Menschen, die Monate später tot in ihrer Wohnung gefunden werden, nur eine Randnotiz unten auf Seite 3,umso treffender und eindringlicher ist dieser Text: Ich kenne jetzt auch seinen Vornamen.

Die wunderbare Frau Casino nimmt Abschied und nicht nur wegen dieses Textes, lesen Sie dieses Blog. Es ist so fein.

La Gröner sitzt im Hörsaal und nimmt uns mit: Eichhörnchenpinsel. Na sowas. Na sowas! Was wirklich? Ja.

Die Sache mit den Bildern vom Stadtfest sehr eindringlich erklärt.

Ich mochte die neue Volksbühne unter Chris Dercon sehr,aber das was gerade und unter viel Mühen begonnen hat, ist schon wieder zu Ende. Die Süddeutsche Zeitung hat hat nach Gründen für Ende vor dem Anfang gesucht. .Es ist ein Text mit vielen Einsichten, aber auch ein sehr deutscher Text( Desaster, Scheitern, AiAiAi und ein Text über die Einsamkeit und Häme der Berliner Kulturszene, die gerne weltoffen wäre, aber vor allem gemein ist.)

Noch so eine Blogperle. Ich sehe immer Herrn Permaneder um’s Eck schauen.

Was das Schweigen zu einer abscheulichen Tat über das Indien Modis sagt.

Da sage noch einer Bloggen sei nicht ansteckend. Der Tierarzt in seiner Funktion als Musikbeauftragter hat inzwischen eine Zettelsammlung mit Lieblingsstücken, Regenstücken, Tanztönen und Musik für zwischendurch, so dass ich Sie alle hier mit Musik bis 2028 versorgen kann, dann aber so kurz vor Mitternacht sprang der Tierarzt über die Katze und hieß mich Ihnen Seinabo Sey dringend ans Herz zu legen. Schon geschehen.

Woanders ist es auch schön

Rissima reist durch Georgien macht wunderbare Bilder, hat ein georgisches Kälbchen getroffen und erzählt wunderbare Geschichten dazu. Das Schönste ist, dass sie uns mitnimmt.

Bekanntlich und Sie als leidgeprüfte Leserinnen und Leser wissen davon ein Lied zu singen, ich kann keine Sprache richtig und mache auch im Deutschen entsetzlich viele Fehler, deswegen finde ich es immer so spannend zu hören wie andere Sprachen lernen, die von mir sehr verehrte Frau Istrice lernt gerade Niederländisch.

Ich musste darüber so sehr lachen, dass ich einen Schluckauf bekam.

Die Sache mit den Erdbeerhüttchen handgeschnitzt sozusagen. Via Frau Kaltmamsell

Wer wenn nicht der Tierarzt quiekte beim Wort Mondkalb verzückt auf? Das Ganze klingt jedenfalls nach einer tollen Idee.

Ein tolles Blog , dass in jeder Hinsicht die Augen öffnet und immer wieder bin ich mir sicher genau dafür ist das Internet erfunden worden.

Howard Jacobson denkt über Antisemitismus nach.

Ein wunderbares Buch über Straßenhunde, die in Indien viel häufiger vorkommen als Kühe und die doch nur selten jemand so sieht und beschreibt.

Ich rufe also wie üblich zum Tierarzt herüber, der die Musikempfehlung der Woche herbeirufen soll. Der Tierarzt ruft: Mädchen, Let’s eat Grandma. Ich stehe auf und geht zum Tierarzt herüber, denn nur ein Mann im Fieberwahn würde doch einen solchen komplett wahnsinnigen Vorschlag anbringen. „Tierarzt“, sage ich also,“seit wann hast Du derartiges Fieber?“ „Fieber?“ krächzt der Tierarzt, Du wolltest Du doch eine Musikempfehlung für die verehrten Leser!“ Indeed, knurre ich, aber die Aufforderung eine Großmutter zu verspeisen, klang in meinen Ohren kannibalisch aber nicht musikalisch. „Doch, doch, sagt der Tierarzt, die heißen so.“Falling Into Me“ singen die Großmütteresser und ich bin dann wohl offiziell alt. Spießig war ich ja schon immer.

Woanders ist es auch schön

Ein langer Abschied von einem großen Hund und überhaupt ist der Text auch ein großes Lob auf den Eigensinn. Davon kann es nie genug geben, nicht bei Menschen, Hunden oder Kanarienvögeln. Nur bei Kälbchen wäre weniger Eigensinn schön…

Die mysteriöse Seite 7. Sehr großartig und auch sehr eigensinnig!

Eine chinesische Dystopie, die fürchterlich real klingt.

Das Internet ist, da bin ich mir immer noch sicher für diese Momentaufnahmen erfunden worden und auch die Momente kurz vor Kassenschluss müssen festgehalten werden.

Die schönsten Bilder der Woche kommen aus Lahore wo Frauen Rad fahren.

Das Hotel Süden.

„The trial… seemed to represent an Ireland so many of us recognise. The VIP area and the house party. The entitled, mocking men. The WhatsApps and the too-many drinks. The slut-shaming and the misogyny“. Das ist auch Irland und die Beklemmung bleibt.

Tierarzt, Musik bitte. Der Tierarzt rennt mit dem Hund ( auch sehr eigensinnig ) die Treppe hinunter, greift nach einem Schuh, der Hund schnappt sich den anderen und ruft: Radie Peat & Daragh Lynch bitte auf den Plattenspieler . Dann Handgemenge, aber dafür mit guter Musik. So kann Irish Folk auch klingen, sollten auch sie unsere verregnete Insel besuchen, lassen sie die schauerlichen Original Irish Music lieber links liegen und gehen lieber auf ein Konzert von Radie Peat.

Woanders ist es auch schön

Frau Brüllen, die Linsen und und nur beinahe denkt man an das Märchen vom quellenden Brei.

Judi Dench liest eine Rede aus dem Jahr 1617, man könnte aber auch glauben sie sei 2018 geschrieben und zuhören sollte man den beiden unbedingt. Damen unbedingt. Via Ar Gueveur

Das Bundesarchiv bietet einen interessanten Selbstversuch an. Einen Wahl-O-Maten zu den ersten Wahlen der neugegründeten Republik, die im Januar 1919 stattfanden. Eine tolle Idee und lernen kann man auch etwas.

Das beharrliche Gerede vom jüdischen Leben in Deutschland trifft auf nüchterne Zahlen und interessante Erkenntnisse. Aber die Traurigkeit über das stete Verschwinden jüdischer Gemeinden bleibt.

Düdelüt

Kristina Hänel, die sich für das Recht auf Informationsfreiheit über Schwangerschaftsabbrüche einsetzt, schreibt Angela Merkel. Und ja, Ärzte, die über Schwangerschaftsabbrüche informieren sind nach §219a Straftäter.

Greta schreibt wunderbar lakonisch über die misslichen Launen des Universums.

Wenn es nach mir ginge, gäbe es hier Bach aber da der Tierarzt hier für die Musikwahl verantwortlich zeichnet, so singt Paloma Faith zum Wochenschluss.

Woanders ist es auch schön

Shiva ist zurück und lacht, nehme ich an mit gespitztem Mund über den S. und sein irdisches Leben und Lieben.

Einer der beeindruckendsten Texte, die ich dieses Jahr gelesen habe. Eine Familie hat zwei Flüchtlinge aus Afghanistan aufgenommen und erzählt über das Zusammenleben, Schwierigkeiten, Alltagskomik und warum Frau Mullah eben , Frau Mullah heißt. Eine ganz große Leseempfehlung und wie so oft Dank an Kiki, die, den Text geteilt hat.

Wie man sich selbst näher kommt, ob nun in Shorts oder nicht.

Herr Buddenbohm schreibt so einhellig großartige Texte, dass man alle dauerempfohlen möchte, aber dieser Text über Pfirsiche, ja Pfirsiche ist schon so besonders wie großartig.

Herr Rau kocht und ich bewundere nicht nur das beeindruckende Endergebnis , sondern auch die so appetitlich ausschauenden Zubereitungsschritte, ich bin ja auch in der Küche ein wirres Shetlandpony, dass anfängt mit sieben Schüsseln zu hantieren, feststellt was alles fehlt und mindestens zwei Zinnkrisen bekommt, ob das alles auch wirklich kosher ist.

Frau Nessy schenkt sich selbst einen Monat und nimmt uns mit nach Italien und das macht sehr viel Spaß, auch wenn ich beim Wort Reifendruck nun schon immer zusammenzucke. Was das Internet so alles mit einem macht.

Der Tierarzt, Freund von Groß und Kleinvieh anempfiehlt diese Porträtserie in der die schönsten Hühner ihre Aufwartung machen.

Die Bauern aus Maharashtra sind nicht länger still.

Tierarzt, das Wochenlied? Der Tierarzt nickt sofort verständig und schmettert Niall Horan’s „On the Loose“. Das Lied und das soll hier nicht unerwähnt bleiben, erfreut sich bei den Schafen größter Beliebtheit.

Woanders ist es auch schön

Die großartige Donnerbella ver-misst ihren Vater und ja diesen Text kann man gar nicht oft genug empfehlen und auf jeden Fall muss man ihn immer wieder lesen.

Es gibt Texte, die werden niemals alt. Via e13 Kiki

Eines dieser Blogs , die das Internet immer noch und immer wieder zu einem guten Ort machen.

Katrin Scheib über einen roten Koffer, Aeroflot und die Sache mit dem Shetlandpony.

So viel Licht und so viel Herz in einem Text.

An mir sind die Oscars völlig spurlos vorbeigegangen, aber ich kann hierüber so sehr lachen, dass es mich schüttelt . Wahre Cineasten haben ohnehin seit jeher schon ihren Kopf über mich geschüttelt.

Bekanntlich bin ich ja der altmodischste Mensch der Welt und wüsste gar nicht, wie man Essen ins Haus bestellt, aber abgesehen von einer prinzipiellen Abneigung dies zu tun, sind die Realitäten der Lieferdienste entsetzlich.

Emil entziffert Handschriften und ich erinnere mich noch mit Schaudern an die schreckliche Handschrift eines Sekretärs aus den 1630er Jahren,mit der ich mich für Wochen plagte und die aussah als hätte jemand Tintenkleckse auf das Papier geniest.

„Tierarzt, rufe ich was singst für die Pinguine?“ Der Tierarzt zögert nicht einmal für dreißig Sekunden, sondern ruft:“ Ellie Ingram , denn dazu wippen auch die Löwen auf ihren Tatzen.“ So sei es.

Woanders ist es auch schön.

Vor vielen Jahren als ich noch ein Kind war, da las mir meine Großmutter vor und mir war egal was sie las, so lange sie nur nicht aufhörte und später als meine Großmutter nicht mehr lebte, da fragte ich andere Männer, die ich liebte oder so, mir doch vorzulesen, wenn es Nacht wurde und dunkel, aber sie lasen zu schnell oder zu langsam, oder die Geschichten die sie auswählten, gefielen mir nicht und irgendwann fragte ich nicht mehr, ob mir jemand vorlesen würde, aber dieser Beitrag, obwohl schon älter ist eine große Liebeserklärung an das gesprochene Wort.

Bekanntlich bin ich ja ein Shetlandpony mit dem Herz einer Glucke. Lese ich lange nichts von geschätzten Kommentatoren, dann sorge ich mich und mache mir Gedanken und bin überfroh, sind sie zurück. So geht mir das auch mit Blogs und manchmal wippe ich dann ungeduldig mit den Zehen und hoffe alles ist gut. So bin ich sehr erleichtert, dass auch die wunderbare Greta wieder da ist.

Liisa macht sich Gedanken über das Alt werden und wie das geht und ich glaube wir alle, egal wie alt wir nun sind, müssen uns darüber Gedanken machen, denn früher oder später betrifft es und doch.

Wenn Sie die beste Chefin der Welt kennenlernen wollen, dann gibt es hier Gelegenheit . Es gibt nur wenig Menschen, die ich so bewundere wie diese große und großartige Frau.

Monika Scheele-Knight schreibt über den Verlust ihres Sohnes, die Trauer und über den Tod. Schweres Herz so fängt es an und es sind drei Kapitel, die man festhält, die man mitnimmt in das eigene Herz hinein.

Mesale Tolu erzählt von dem Versuch wieder im Alltag Fuß zu fassen.

Der Freiheit endlich Beine machen und man vergisst es so leicht, denn die Zeiten in denen wir leben sind schnell, aber jeder Tag im Gefängnis für Ahmed Altan ist einer zu viel.

Der Tierarzt referiert in Manchester zu tierärztlichen Dingen, Mademoiselle klärt auf, aber natürlich würde der Tierarzt niemals ohne Musik das Haus verlassen und so reiche ich seine Kopfhörer einfach an Sie alle weiter .

Shabbat Shalom.