Woanders ist es auch schön.

Ein wunderschöner Text über Tante Emma Läden, Berlin und die Sache mit dem Anschreiben lassen.

Chanukka ist nicht nur das Fester der Lichter, sondern Chanukka ist auch die Geschichte eines Wunders. Wenn das kein Wunder ist, dann weiß ich auch nicht.

Die Kaltmamsell hat sich Gedanken darüber gemacht, was die Großeltern eigentlich so gemacht haben. Viele ihrer Leserinnen und Leser haben in spannenden Kommentaren darauf geantwortet ( Kommentare sind großartig! An dieser Stelle ein großer Dank an Sie alle, die hier auch kommentieren!) und heute hat Sie ihre Eindrücke wie stets sehr konzise zusammengefasst.

Pssssst! Frau Arboretum bloggt wieder.

Eines der Dinge, die ich wirklich im Studium gelernt habe, ist bevor man diskutieren kann, muss man erst einmal etwas wissen. Hier geht es um Libyen und vor allem darum, was wir nicht wissen.

Bei Helga.

Vor 75 Jahren nahm sich Jochen Klepper , seine Frau und seine Tochter das Leben, um der Deportation in ein Vernichtungslager zu entgegen. Es ist eine jener Geschichten, die mir nicht aus dem Kopf gehen und ohne seine Lieder und Gedichte wäre die Welt ein trauriger und kälterer Ort. In Erinnerung an einen großen Mann: Die Nacht ist vorgedrungen.

Woanders ist es auch schön

Das Zentrum für politische Schönheit lässt sich gern feiern und reitet ein hohes moralisches Ross, die Kosten für diese Art von Performance zahlen diejenigen, die wie im Fall des Mahnmals vereinnahmt werden. Die Erkenntnis, dass die Shoah für manche Menschen keine Lachnummer ist, ist keine besonders Deutsche.

Ein besonders schöner Text über das Blog an sich und eine Antwort darauf, warum es auch hier keine Werbung gibt.

Geduld und Vertrauen und eine so schöne Geschichte dazu.

Der Guardian denkt über Väter, Rollen und die Gesellschaft nach und das kann man ja nie genug. Irgendwann hoffe ich wird auch der Druck, so oder so zu sein weniger. Vielleicht wenn wir alle mehr über Gesellschaft, also über uns und die anderen nachdenken.

Barbie und Ken haben es auch nicht immer leicht.

Dublin ist eine Stadt voller Touristen und die Touristen sollen natürlich Kiss me I am Irish T-Shirts kaufen und grauenvolle Molly Malone Tassen und schauderhafte Joyce Türschilder und alles ist grün und alles ist Plastik und aus den Läden und Pubs schollert tagein, tagaus, musikalisches Ohrengräuel, das als original irisch-keltisch angepriesen wird, was nichts anderes heißt als sich arge Kopfschmerzen einzufangen. Dabei gibt es so viele sehr großartige Interpretationen traditioneller irischer Musik.

Woanders ist es auch schön

Frau Novemberregen antwortet auf Sicherheitsbedenken und weil es Frau Novemberregen ist, geht es dabei um das große Ganze.

Twinkle Khanna denkt über die Liebe und ihre Schrammen nach.

Andere Kühe haben auch auch schöne Kälber und dieses Blog mag ich von Herzen gern.

Frau Wortschnittchen denkt über das Ankommen nach.

Herr Rau macht sich Gedanken darüber, was die Schule eigentlich muss oder auch nicht .

Im Winter bin ich schon einmal  über die Frage gestolpert wie es sich verhält mit der Frage von Schuld und Sühne ob der Mörder, wohl immer der Mörder bleibt. Gedanken dazu und natürlich sehr Kluge macht sich auch die die New York Times .

Gleich noch einmal die New York Times, denn Hanya Yanagihara wandert auf den Spuren von Bruce Chatwin.

Die Ungleichheit der Arbeit ist in Indien auch immer eine Frage von von Leben und Tod.

Diese Woche waren die gemeinsamen Anwesenheitszeiten des Tierarztes und des Fräulein Read On’s noch geringer als ohnehin schon und ich weiß nicht zu sagen, zu welchem herbstlichen Liebeslied der Tierarzt sich die Zähne putzte. Ich aber habe in dieser Woche immer wieder Schumanns Klavierkonzert in a-moll gehört und mich noch immer nicht sattgetrunken an dieser Musik.

Woanders ist es auch schön

Frau Arboretum hört ein Lied und erinnert sich. Ein Lied ist ja niemals nur ein Lied und Erinnerungen sind niemals nur Erinnerungen.

Es gibt ein Bild  von Oskar Maria Graf, da steht er in den Krachledernen mit einer Tasche auf dem Flughafen und es ist eines jener Bilder des Exils, die sich mir unauslöschlich eingeprägt haben. Den Versuch sich die Heimat als Mantel und Hose um die Beine und Schultern zu legen, so vergeblich, so verzehrend und ich kann es Ihnen nur ans Herz legen, lesen Sie seine Bücher, die allesamt von der Heimat erzählen, ohne sich dem Schwindel der Sentimentalität hinzugeben.

Der Spiegel hat eine Reportage über eine Mutter deren Ambitionen und das gesellschaftliche Dilemma der Mutter an sich gemacht, und auch wenn ich glaube, dass ein viel größeres Dilemma ist, dass der Spiegel seit Jahr und Tag die gleichen Geschichten erzählt und niemals die Geschichten der Mütter, die dem Zwang unterliegen vom ALDI Gehalt zwei Kinder großzuziehen, hat Frau Excellensa einen klugen Kommentar dazu verfasst, dass die größten Feinde der Mütter immer noch die Verachtung der anderen Mütter und Frauen ist.

Die Rolling Stones kommen nach Hamburg und die Freude hält sich in Grenzen.

Christina Dongowski besucht Ernst Jüngers Haus in Wilfingen und ich habe nicht nur gelernt, dass Jünger ein rosa Badezimmer hatte. Was für ein fantastischer Text.

Gauri Lankesh eine indische Journalistin ist erschossen worden- bei sich zu Hause, denn die Dementoren sind wirklich keine Erfindung eines Kinderbuches, sondern grässliche und traurige Realität.

In Irland ist Tee eine sehr ernste Angelegenheit und es gibt Familien, die sich nicht über die unmögliche Schwiegertochter oder das Kreuzerl auf dem Wahlzettel zerbrachen, sondern über die Teemarke oder die Definition des Schlückchens Milch. Das Lied und das Video der Rusangano Family ist nicht nur deshalb  sehr großartig.

Woanders ist es auch schön

Es gibt Diskussionen, die kann man sich in Paris nicht einmal vorstellen, aber in Berlin werden sie mit viel Verve geführt und Miz Kitty hat aufgeschrieben wie das ist mit dem Kaffee und den Berliner Cafés.

Seen machen Menschen.

Der Text will mir nicht aus dem Kopf gehen , ich weiß ich sage es immer wieder, aber man gar nicht genug aufeinander acht geben.

Manchmal ist ein seidener Faden der Anfang eines hoffentlich besseren Lebens.

Noch einmal ein Stück vom Sommer.

Ich mag Uwe Johnson und wenn ich im Moment nicht dazu komme seine Jahrestage weiterzulesen, so lege ich Ihnen doch dieses Blog heiß ans Herz.

Geben Sie sich einen Ruck, hauen Sie in die Tasten, befeuchten Sie die Pinsel, singen Sie Shantys, denn im September geht es mit Kiki ans Meer.

Hier sind all die Gründe versammelt, warum ich nirgendwo lieber Zug fahre als in Indien.

Stellen Sie sich einfach vor, wie das Fräulein bei diesem Lied vor Rührung in die Teetasse weint, der Hund stimmungsvoll dazu jault und der Tierarzt die Treppe hinuntereilt, um zu fragen: „Gehen die Sirenen?“ Die Katze verschläft natürlich wieder alles.

Woanders ist es auch schön.

Liebe Tante Anna Was für ein berührender Text und was für ein zauberhaftes Blog.

Die Welt ist eine andere in Georgien und immer wieder neu lässt sich fragen, wo ist das eigentlich dieses Europa?

Die Kaltmamsell wandert durch Galizien und nimmt uns alle mit!

Italien geht ja immer.

Es gibt ja keine einfachen Leute und auch kein einfaches Leben und dazu gehört auch das Leben jener DDR- Bürger, für die das Ende, kein Anfang war.

Ob die Kinder es wohl noch retten können?

Wie sehr ich diese Frauen doch bewundere.

Nach langen, grauen Tagen ist das Blau zurück  und der Tierarzt singt im Badezimmer  dieses Lied und singt es schief und laut und sehr, sehr schön.