Woanders ist es auch schön

Die großartige Donnerbella ver-misst ihren Vater und ja diesen Text kann man gar nicht oft genug empfehlen und auf jeden Fall muss man ihn immer wieder lesen.

Es gibt Texte, die werden niemals alt. Via e13 Kiki

Eines dieser Blogs , die das Internet immer noch und immer wieder zu einem guten Ort machen.

Katrin Scheib über einen roten Koffer, Aeroflot und die Sache mit dem Shetlandpony.

So viel Licht und so viel Herz in einem Text.

An mir sind die Oscars völlig spurlos vorbeigegangen, aber ich kann hierüber so sehr lachen, dass es mich schüttelt . Wahre Cineasten haben ohnehin seit jeher schon ihren Kopf über mich geschüttelt.

Bekanntlich bin ich ja der altmodischste Mensch der Welt und wüsste gar nicht, wie man Essen ins Haus bestellt, aber abgesehen von einer prinzipiellen Abneigung dies zu tun, sind die Realitäten der Lieferdienste entsetzlich.

Emil entziffert Handschriften und ich erinnere mich noch mit Schaudern an die schreckliche Handschrift eines Sekretärs aus den 1630er Jahren,mit der ich mich für Wochen plagte und die aussah als hätte jemand Tintenkleckse auf das Papier geniest.

„Tierarzt, rufe ich was singst für die Pinguine?“ Der Tierarzt zögert nicht einmal für dreißig Sekunden, sondern ruft:“ Ellie Ingram , denn dazu wippen auch die Löwen auf ihren Tatzen.“ So sei es.

8 Gedanken zu “Woanders ist es auch schön

  1. Über diesen kleinen Umweg bin ich zum Vater-Text von Donnerbella gelangt, – herzlichen Dank !
    ____________________________________________________________________________

    Seit heute kann wohl hinzugefügt werden, woanders war es (auch) schön, wie beispielsweise bei Reiner Meyer.

    Dem Don Alphonso, den es so nicht mehr gibt.

    Und weil Umwege (siehe oben) manchmal notwendig sind, um zum Ziel zu kommen, und weil ich, etwas altmodisch veranlagt, nicht „zwitschere“ wie @MlleReadOn oder @NegohotShlomo – oder, solange er nicht gesperrt wird, was derzeit schnell, sehr schnell passieren kann, @faz_donalphonso – sei mir hier bitte ein kleiner Hinweis zu

    erlaubt.

    „Einer Meinung waren wir, glaube ich nie.
    Das wird fehlen, das Kommentariat sicher nicht.“, heißt es da.

    An einem Tag, an dem die Freiheit in diesem Land erneut und zum wiederholten Male in jüngster Zeit empfindlich beschnitten worden ist, an einem Tag, an dem unzählige Leser dies bestürzt feststellen und empört sind, war mir dies vom Fräulein Read On dann ausnahmsweise doch einmal zu wenig, deutlich zu wenig.

    Die Freiheit stirbt bekanntlich stückweise.

    • Der Text von DonnerBella ist wirklich sehr, sehr großartig!

      Natürlich sind Sie hier immer eingeladen alle Themen anzustoßen, die Sie bewegen, wie ich immer sage und es auch meine, Sie als Leser tragen dieses Blog und Ihre Stimmen sind immer sehr willkommen.

      Nun ist aber auch so, dass ich nichts weiter als eine dürre Mitteilung der FAZ zur Einstellung der Blogs von Don Alphonso kenne und bevor er sich nicht auch deutlicher äußert oder es überhaupt eine Stellungnahme gibt, hat Empörung und weitreichende Schlussfolgerungen dann oft etwas von Kanonen auf Spatzen. Das ist nicht meine Art und ich weiß nichts über die Hintergründe, die zur Einstellung seiner Blogs führten. Aber auch darüber wird sich denke ich noch einmal reden lassen.

      • Ihren Zeilen, liebes Fräulein Read On, ist zu entnehmen, daß Sie vor Ihrem Twitter-Kommentar nichts als die „dürre Mitteilung der FAZ“ gelesen hatten.

        So kannten Sie offensichtlich auch nicht die Zeilen Don Alphonsos, die er vor einem Monat schrieb:
        „Die meisten werden wissen, dass Niggemeiers Übermedien gerade einen Anschlag auf meine berufliche Existenz losgetreten hat, weil ich, wie jeder andere Reporter, Bilder im Görlitzer Park gemacht habe. Nun, es war nicht wirksam, weil man Niggemeier, Geuter, Lauer und all die anderen zur Genüge kennt und die FAZ nicht einknickt, egal ob der mit dem immer vom gleichen Hass erfüllte Mob von rechts oder links kommt. Ich weiss schon, warum ich dort explizit arbeiten will.“

        Das Zitat entstammt seinem Beitrag „Kompromat“, an den ich unwillkürlich denken mußte, als ich Ihre für Lesermeinungen verwendete Bezeichnung „Kommentariat“ las.

        https://rebellmarkt.blogger.de/stories/2676753/

        Der letzte Satz des Beitrages schnitt sich bei mir übrigens nachhaltig ein:

        „Es weimart schon sehr.“

        Hätten Sie diesen Satz gelesen, ich bin mir gewiß, hätten Sie vermulich nicht geschrieben, nicht schreiben können: „Einer Meinung waren wir, glaube ich[,] nie.“

        P.S.:
        In Ihrer obigen Antwort haben Sie diesmal die Spatzen mit den Kanonen verwechselt.
        Ich wünschte, es wäre andersrum, doch dem ist nicht so.

      • Also, das Don Alphonso von sehr verschiedenen Ufern miteinander sprechen, ist glaube ich kein Geheimnis und ich kann Menschen sehr respektieren, mit denen ich überhaupt nicht einer Meinung bin. Ferner: ich glaube tatsächlich, dass mit seinen Blogs der FAZ online ein Profil verloren geht. Über die Hintergründe dieser Entscheidung weiß ich nichts, ich weiß auch nichts darüber, ob die Einstellung des Blogs etwas mit Übermedien etc zu tun. Dass Don Alphonso von vielen Seiten angegriffen wurde, und auch selbst gut austeilen kann, ist auch lange bekannt. Ich kann und will mich aber einfach nicht an Spekulationen beteiligen, über die ich nichts weiß.

        Nein, ich suche nicht nach Kompromat, mir ist an Kommentariat nichts Anstößiges und ich versuche auch hier so viele Meinungen wie nur möglich zuzulassen und freue mich immer auch über Widerspruch.

        Das waren meine Spatzen…..( und danke für das Komma….)

  2. Danke für den Link zu den Bedingungen bei Lieferdiensten, das ist wahrscheinlich auch am anderen Ende der Welt nicht anders. Ich weigere mich, solche Angebote in Anspruch zu nehmen – ich würde auch nie mit einem Uber fahren – weil es den Arbeiterschutz an jeder Ecke aushebelt. Die Ausrede mit der Start-Up Kultur können sich die Verantwortlichen auch gern sonstwohin stecken.

    • Der harte Zynismus und die nicht minder harte Ausbeutung, die sich sehr oft hinter Start-Up verbirgt kann man gar nicht oft genug aufzeigen. Die Bequemlichkeit hat eben oft auch einen sehr hohen Preis.

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