Dunkle Briefe

Dies ihr ist ein kleines und persönliches Blog. Dieses Blog will niemanden etwas verkaufen, es hat keine politische Agenda, es gehört keiner Partei an, kein Verlag schreibt diesem Blog etwas vor, keine Agentur bewirbt hier Saftkartons, Knöpfe oder Kaugummis mit Einhorngeschmack.
Dieses Blog gibt es weil ich meist ziemlich spät am Abend ein Word-Dokument auf einem alten Notebook tippe, dann gähne, mir die Zähne putze und ins Bett gehe. Ich sollte natürlich die Kommata überprüfen oder die Rechtschreibung oder endlich anfangen Absätze in die Texte einzubauen. Aber fast immer bin ich schon zu müde. Dieses Blog hat keinen Redaktionsplan. Manchmal hat dieses Blog einen gelben Klebzettel: „Kälbchen wieder sehr frech“, Schwesterchen-Maske-Hochzeit D., aber dann schreibe ich doch wieder etwas ganz anderes auf. Dieses Blog will nichts, ich sehe alle halbe Jahre in die Statistik und habe anderntags die Zahlen schon wieder vergessen. Sie, die Sie hier lesen sind eingeladen zum Lesen, zum Lachen und Weinen, Sie können sich hier ärgern oder freuen. Sie können sagen: „Oh, dieses Fräulein Read On wieder“, Sie können den Text ausdrucken und die Kommafehler korrigieren oder aus den Texten ein Papierboot falten. Wenn es ihnen hier nicht gefällt, das Internet ist ein großer Ort, sie können lange Aufsätze über die Kanari-Zucht oder Maschinenbau lesen. Ich habe nachgesehen: dieses Blog hat seit seinem Beginn genau 5,878 Kommentare erhalten ( Danke für jeden Einzelnen ), 23 Kommentare habe ich nicht freigeschaltet.

Der Grund ist einfach: es sind Morddrohungen und ein langer Brief einer Organisation, die sich Schwarze Sonne nennt. Ich schätze alle, die hier kommentieren sehr. Viele Kommentare erlauben neue Blickwinkel, machen mich lachen und über viele Kommentare denke ich lange nach. Nicht immer schaffe ich es allen zu antworten. Das ärgert mich, manchmal kommen sie miteinander ins Gespräch, das freut mich besonders. Wenn einer von Ihnen lange nicht kommentiert, dann mache ich mir- denn ich kann nicht anders- Sorgen, aber niemals käme ich auf die Idee, die Email-Adressen, die Sie hier angeben, aufzuspüren, nachzuprüfen oder das zu tun, was man auf gut Deutsch als zu nahe treten bezeichnet. Das Blog gehört seinen Lesern, es verändert sich mit ihnen wächst, verwächst, schlängelt sich in eine andere Richtung, wie auch mein Leben, denn dies ist ja noch immer ein persönlicher Blog sich verändert mit den Jahren. Es oszilliert zwischen Ländern und Menschen, packt aus, zieht um, kauft ein paar neue Schuh, die Haare werden länger oder kürzer, nur die Abneigung gegen Sellerie wird wohl immer bleiben. Ich erzähle hier persönliche Geschichten, das ist ein Risiko, denn wer Persönliches preisgibt ist angreifbar, muss sich anfragen lassen, riskiert sogar, dass der Verein der Selleriefreunde, Protestnoten schreibt, Fräulein Read On ist nicht mein Passfoto, aber im Spiegelbild würden wir uns immer erkennen, das Fräulein und ich. Nicht zuletzt, weil wir immer ein Stück Nussschokolade in der Rocktasche tragen.

Die Geschichten, die Sie hier lesen können, aber nicht lesen müssen, sind meine persönliche Sicht auf die Welt, manchmal ein Ausschnitt, manchmal ein Versuch Gedanken zu ordnen, aber das was dieses Blog wirklich ist, ist der Versuch das Gespräch mit meiner Großmutter nicht abreißen zu lassen, denn Deutsch ist meine Großmuttersprache. Vier Jahre lang habe ich so geschrieben und heute erreichte mich dieser Brief. Der Brief kommt, aber wer weiß das schon von einer Frau, die im Brustton der Überzeugung befindet, hier würde gelogen, das sich die Balken biegen und sie würde mich nun enttarnen- zu meinem eigenen Schutz wohlgemerkt, denn Indien, die Aufklärunsgsprechstunde, die jüdische Großmutter sei alles Lüge, nichts als Lüge, und sie die edle Rittern und Retterin auf hohem Schimmel, besorgt um die Wahrheit selbst. Deswegen hätte sie diesen Blog auch gleich bei den „Goldenen Bloggern“ als nicht authentisch gemeldet und wünsche mir, denn die Dame ist von großzügiger Gesinnung: „Alles Gute.“

So sitzt man dann da mit dem Schreiben der Lügnerin, die einen selber Lügnerin heißt und das ist das perfide an den Lügnern in allen Formen und Farben: ihr schleichendes Gift, ihre stolz vorgetragenen Behauptungen, ihre Schamlosigkeit über ein fremdes Leben herzufallen, sich als Retter der Wahrheit zu inszenieren, denn die Lügner wissen schon was sie tun und wissen auch: immer bliebt irgendetwas kleben. Perfide Erzählfiguren beschwört sie da herauf: den Deutschen, der vom Jude-Sein träumt, die Rassistin, die arabische Männer untenrum erzieht, die eiskalte Geschichtenklauerin, die psychisch gestörte Bloggerin, der man doch helfen müsste und sich selbst inszeniert sie als „Schlimmeres“ Verhindern, eine beliebte, eine bequeme Figur und fühlt sich sich sicher stolz und stark, hier so erfolgreich als Detektivin tätig geworden zu sein und ein kleines Blog enttarnt zu haben, um sich nun selbst wichtig zu machen und groß zu tun. Lügner aber haben ein schlechtes Gedächtnis, denn ich habe natürlich einen Kommentar von ihr veröffentlicht.

Der Lügner hat kein Gedächtnis und auch kein Gewissen, für ihn gelten keine Grenzen, er schnüffelt und stöbert, er fragt nicht, er platzt hinein, er macht auch wohlmeinend und ist doch bösartig, er ist süßlich und klebrig aber niemals offen. Der Lügner ist hochmütig, sieht sich der Kritik enthoben und klopft sich noch auf die Schultern, der Lügner zweifelt nicht, er liebt Gerüchte und hat sich eingeschlossen in einem Zimmer, in dem nur er selbst sich Antworten auf falsche Fragen gibt.

Wer sich dann fragt, warum das Internet kein Ort mehr ist, um persönliche Geschichten zu erzählen, um zu erinnern, um zwecklos ein Thema anzustoßen, um zu plaudern, um Leser auf einen Tee zu bitten, um ohne langes Zögern die eigene Adresse herauszugeben, um manchmal Bilder und manchmal Töne hier hineinzulegen, der findet dann hier die Antwort. Weil die Angriffe, die Verschwörungstheorien, die Verleumdungen und das Geschmähe nicht länger mehr nur professionelle Journalisten trifft, oder große Verlagshäuser, sondern ein kleines, privates Blog mit Geschichten, die eben auch mein Leben sind. Das Leben anderer Menschen anzugreifen, zu verhöhnen und zu verleumden, ist nämlich keine Spielerei, kein Tändeln und die jüdische Erfahrung sagt: die Lüge und die Verleumdung ist niemals Spaß, sondern immer bitterer Ernst.

Wie man angesichts solcher Briefe weiterschreibt, das ist wie so vieles, eine schwierige und keineswegs leicht zu beantwortende Frage.

Da die Dame- so Sie denn eine ist- bitter beklagt, dass Ihre mich entlarvenden und bloßstellenden, kritischen Kommentare nicht freigeschaltet sind, so sei dieser ihr Brief hier unverändert abgebildet.

DTph_0qW0AAT2jA.jpg
DTrLY6wX4AAFcZP.jpg

246 Gedanken zu “Dunkle Briefe

  1. Ach liebe Read On,
    was für ein Beleg für die Widerwärtigkeit des Menschen, wenn er verdeckt und nahezu anonym tätig sein kann.
    Ich habe Sie erst vor gar nicht langer Zeit entdeckt und giere täglich in meinem sonst gar nicht abwechslungsreichen, aber seit 6 Jahren durch meinen krebskranken Mann erfüllten Leben nach Ihrem neuen Text. Fast 40 Jahre war ich Lehrerin mit ganzem Herzen und habe versucht, jungen Menschen die Schönheit von Sprache zu vermitteln. Wäre ich noch im Dienst, so hätte ich Sie darum gebeten ein – zwei Ihrer Texte verwenden zu dürfen. Ganz selten gibt solch einen beeindruckenden Sprachgebrauch, solch ein Talent in unserer heutigen Zeit, wo oft 2 Wortgruppen ausreichen müssen, ein Leben zu charakterisieren.
    Lassen Sie sich nicht beeindrucken von soviel Bosheit, vermeintlicher List und auch Dummheit. Das ist unter Ihrem Niveau. Heben Sie den Kopf, denken Sie an den Priester (Sie haben doch den Schlüssel!) und an die Großmutter. Und schreiben Sie! Solch in Kleingeist wird Ihnen nicht die Freude daran nehmen!Es steht doch so viel Helles und Klares gegen das Dunkel im Leben. Ich sende eine herzliche Umarmung und etwas Trost (vielleicht einen irischen Tee?) Alles von Herzen Gute, Sunni

    • Wenn ich nicht irre, bin ich Kommentar 194. Und überflogen machen sie alle Mut. Mich hat es nie gestört, dass hier Kommas und Satzzeichen ein Eigenleben, wie Wanderdünen führen. Es ist eher so, dass ich die Geschichten sehr schätze, die oft auch eine Haltung andeuten, die mir sehr gefällt und überhaupt zählt der Inhalt mehr als die Verpackung. Eben so wie im „echten“ Leben. Ich mag Ihre/Deine blumige Sprache, die jeder Person und selbst Tieren einen Charakter gibt. Es würde mich sehr betrüben, wenn dieser beknackte Brief einen derartigen Schatten wirft, dass das Geschreibsel hier eine andere Form annimmt. Und doch weiß ich, dass auch das Wasser an einer Gans eine Weile braucht, um abzuperlen. Wir schlafen ein paar Nächte darüber, oder?

  2. Liebes Fräulein Read On,
    Auch ich lese am liebsten Ihren Blog (von denen, die ich regelmässig lese), er bereichert mich in so mancher Hinsicht und ich bewundere Sie für Ihr Schreiben und vieles mehr.
    Ich stelle mir vor, dass abgesehen von der kalten Anmassung (usw.) der Brief darum so schmerzlich ist, weil der/die Autor/in Ihnen das im Brief beschriebene abwegige Verhalten zutraut. Es ist für mich unvorstellbar, wie man Sie so missverstehen kann (bzw. vielleicht will?), denn ohne Sie zu kennen (und ohne Ihre Geschichten auf ihren Wahrheitsgehalt überprüfen zu können oder zu wollen) bin ich aufgrund der von Ihnen geschilderten Geschichten und Gedanken sicher, dass Ihnen nichts ferner läge.
    Ich wünsche Ihnen deshalb, dass Sie sich von Ihren vielen anderen Lesern und Leserinnen besser verstanden fühlen, und ausserdem von Herzen alles Gute!

  3. Liebe readon,
    als bisher stumme Mitleserin, muss ich heute leider wieder mal feststellen, dass das Internet anscheinend fast nur noch aus Idioten besteht. Dein Blog ist zum Glück eine der wenigen Ausnahmen und ich freue mich an jedem neuen Post. Ich hoffe, dass du dich nicht entmutigen lässt und wir noch viel von dir hören/lesen dürfen 🙂
    Alles Liebe

  4. Was mich an dem Brief am meisten verstört hat: selbst wenn Sie hier im Blog lügen *würden*, dass sich die Balken biegen, und alle Geschichten erfunden wären, dann wäre das Ihr gutes Recht, es ist schließlich *Ihr* Blog. Denkt die Dame etwa, die Funktion eines Blogs sei, die Wahrheit zu sagen, die ganze Wahrheit, und nichts als die Wahrheit? (Und das bringt einen natürlich zur Frage, was die sogenannte „Wahrheit“ eigentlich ist, und sofort sind wir auf sehr, sehr dünnem Eis.)
    Ich weiß nicht, ob sich alle Ihre Geschichten exakt so zugetragen haben, wie von Ihnen geschildert; ich kann mir gut vorstellen, dass die Frau des Krämers eine andere Sicht auf die Dinge hat. Aber ist es nicht egal? Die Geschichten hätten sich so zutragen können, und dadurch sind sie — naja, sie sind wahr.
    Ich lese Ihre Einträge jedenfalls gerne. Und anscheinend bin ich da nicht allein!

    • Das finde ich auch! Und das ist so treffend geschrieben, dass ich mich hier einfach mal dran hänge! Ich hoffe, es gibt hier noch vieles zu lesen, lassen Sie sich nicht entmutigen, Fräulein ReadOn!

    • Haters gonna hate. Leider ist das so.

      Aber ich gebe Olga völlig Recht: Wo ist das Problem? Es ist Ihr Blog, Sie können machen was Sie wollen. Die Leser müssen sich schon selbst ein Bild machen. Hier geht es ja nicht um 14jährige Teenies denen ein etwas vorgegaukelt werden soll, damit sie irgendwelche Produkte kaufen.
      Ihre Einträge bereiten Freude, Tränen, Frustration, … alles was das Spektrum so hergibt. Ich kann nur sagen: gerne mehr davon. Selbst wenn es ausgedacht wäre(!).

      • Das Problem und ich habe das hier in den Kommentaren auch schon geschrieben, liegt darin, dass die Dame sich nicht im Blog auslässt, sondern mich persönlich kontaktiert hat und mich öffentlich angezeigt hat. Ich habe wirklich auch genug schlecht und sehr schlechte Erfahrungen mit Lügnern und Verleumdern gemacht, um einfach so zu sagen, ach na ja, armes Mädchen, sondern ich muss solche Angriffe schon erst nehmen und ja die Geschichten, die ich hier erzähle haben sehr viel mit meinem Leben zu tun und ich finde die Vorstellung einer Wühlmaus und die Dame äußert sich hier ja auch nicht, sehr unangenehm.

    • Dem möchte ich mich auch einfach anschließen, weil es einfach exakt so ist. Danke für diese Worte, Olga.

      @Read On: Ich bin erst ganz frisch hier aber ich finde deine Art, zu schreiben, einfach sehr lesenswert. Ich dachte irgendwie auch, aus den Zeiten des Anschwärzens und Blog-Trollens wären wir raus, oft genug hab ich sowas (bei anderen Bloggern, Gott sei Dank nicht bei mir) in den 12 Jahren erlebt, die ich jetzt schon blogge. Es ist einfach gruselig, wenn sich jemand, wie du es weiter unten nennst, durchwühlt und dann auch noch ärgerlichen Kontakt aufnimmt. Ich verstehe dich da sehr gut. Hoffentlich lässt du dich nicht davon so negativ beeinflussen, dass dein Blog drunter leidet. Er ist ein Unikum hier in der Bloggerwelt. 🙂

  5. Ich kapier das nicht…..was soll dieser Mist?
    Sind das diese sogenannten „Reichsbürger“?
    Ich finde diese Erzählungen-Geschichten-Erlebnisse so authentisch und berührend, dass mich der Gedanke, dass du/Sie aufgrund eines solchen Briefes das Bloggen aufgibst, sehr traurig macht. Writeonmydear, writeon 😚

  6. Bitte einfach weitermachen wie bisher.
    Es ist ganz eindeutig erkennbar, dass die Geschichten dieses Blogs persönliche Einblicke in die Welt der Schreiberin sind. Ich sehe das ähnlich einem Treffen unter FreundInnen: Über manche Ereignisse – wie Städtereisen oder Konzertbesuche – fallen die Erzählungen faktenreicher und objektiver aus, über andere – wie Begegnungen mit unangenehmen Personen oder enttäuschende Erlebnisse – unter Umständen stark emotional gefärbt, eventuell lückenhaft oder übertrieben. Wunderbar, wenn der Erzählstil je nach Ereignis und Stimmung variiert und so eine weitere Kommunikationsebene ergibt. Es obliegt den einfühlsamen ZuhörerInnen, dies zu schätzen, um zwischen den Zeilen zu lesen. Und selbst wenn Sie schreiben, dass Kälbchen Ihren Geburtstag schon wieder vergessen hat, dem Tierarzt aber jedes Jahr eine Flasche Sanddornsaft schenkt, so würde ich das niemals eine Lüge nennen.

  7. Liebes Fräulein Read-On,
    von ganzem Herzen danke ich Ihnen für die wunderbaren Texte die Sie auf Ihrem Blog mit uns Lesern teilen. Ich staune oft über ihr Leben, dass so anders ist als meines und über ihre Begabung die richtigen Worte zu finden.

    Gleichwohl ich eine Person kenne, die Ihrer „Briefeschreiberin“ in Charakter und Gesinnung sehr ähnlich zu sein scheint, bin ich doch entsetzt über diese Tat. Der eigene Horizont hat leider Grenzen und wie wir mit dem umgehen, was dahinter liegt, das zeigt, welch Geistes Kind wir sind. Es gibt Menschen, die staunen ungläubig, andere sind begeistert von der Idee, dass es noch Dinge zu entdecken gibt und wieder anderen macht es Angst. Sie wünschen, die Welt wäre überschaubar und das Unbekannte nicht existent und so verwenden sie eine Menge Energie darauf zu beweisen, dass das Unbekante böse oder gelogen sei. Es ist bedauerlich und gleichzeitig verachtenswert, wenn dabei ein so guter Mensch wie Sie leidet.
    So manches Mal laß ich einen Ihrer Texte und wollte sogleich zu Ihnen eilen. Mit einer warmen Decke, einem heißen Tee und einem dicken Stück Nussschokolade zumindest versuchen das Böse zu vertreiben. Wir kennen uns nicht, daher verfüttere ich die Schokolade an die Kinder und muss mich auf ein paar Worte beschränken. Ich schätze Sie sehr. Sie machen die Welt zu einem besseren Ort.
    Mit herzlichen Grüßen

  8. Liebes Frl. Read On,

    obwohl schon alles gesagt ist, möchte auch ich Ihnen für Ihre wunderbaren Erzählungen danken, denn in diesem Fall zählt wohl nicht nur Klasse, sondern auch Masse der Kommentare. Ich lese Ihr Blog regelmäßig, bin aber sehr kommentarfaul. Sie gehören zu denjenigen, die das Internet zu einem guten Ort machen. Ich wünsche Ihnen, dass Sie über diesen Brief bald hinwegkommen, und dass es keine weiteren Belästigungen im Privaten gibt.

  9. Da kommt doch glatt eine strunzdumme missgünstige Schrabbsn daher und schreibt so einen bösartigen Scheiss – Kruzifixnoxamol, haltens die Klappn. Und Sie liebes Fräulein Read On, schreiben bitte bitte weiter wie bisher und wenn Sie Hilfe brauchen gegen das Schrappnell da , gelt, sagen Sie es. Ich bin sauer, entsetzt, kopfschüttelig über so viel Unterstellungen – es ist mir doch im Grunde wurscht, wieviel 1:1 Biographisches Sie wortwörtlich wiedergeben und wieviel Sie zur Freude aller hier Mitlesenden köstlich verschmökern, salzen, pfeffern, sanddornsafteln, es ist eines der schönsten Blogs die ich lese und ich wäre untrösterlich, ginge das liebe Shetlandpony ein.

    • @eva
      Liebes Fr. ReadOn, liebe Eva,
      genau so, wie oben beschrieben, sieht es aus!
      Eine weitere Eva wünscht Fortsetzung, schon schlimm genug, dass wir auf den Pfarrer in Zukunft wohl verzichten müssen. Und mit meinem Wunsch verbinde ich keine Anspruchshaltung (sonst wäre es ja auch kein Wunsch).
      Die herzlichsten Grüße,
      Eva

  10. ich lese hier mit dem allergrößtem Vergnügen, weil ich Ihre Geschichten unglaublich mag und vor allem Ihre Schreibe!
    Besonders gefallen hat mir jetzt, wie perfekt Sie Lügner beschreiben. Leider wohnen wir neben einem solchen…. und ich werde mir Ihren Text ausdrucken, weil er so perfekt in Worte kleidet, wofür mir selbige fehlen.
    Danke!

  11. Ich lese Ihren Blog noch nicht lange und hab mich schon ganz fest zurück gelesen. Bitte bitte schreiben Sie weiter, lassen sie sich nicht entmutigen!
    Ich würde es schon jetzt vermissen von Ihnen zu lesen.
    Liebste ❤️Grüsse
    Barbara

  12. P.S.: sollten Sie jemals eine Quelle für Kaugummis mit Einhorngeschmack finden, machen Sie bitte unbedingt Werbung dafür.
    Womöglich könnte man damit regenbogenfarbige Blasen machen und der Dunkelheit ein Schnippchen schlagen.

  13. Ach, ach. Liebes Fräulein Read On, bitte passen Sie auf sich auf! Seit langem lese ich hier still mit und habe mich nie getraut, zu kommentieren und mich zu bedanken! In diesem oft zu belanglosen, oft zu harten, viel zu oft viel zu hemmungslosen Internet ist Ihr Blog für mich wie ein Heimkommen. Die Geschichten aus Irland und Berlin, von Tierarzt, Frau des Krämers und der lieben C geben meinem Leben Weite. Die Sensibilität und Verwundbarkeit, die sich in Ihrem Schreiben spiegelt, ist ganz besonders und so kostbar.
    Gerne würde ich darum bitten, Ihr Blog weiterzuführen, aber mehr noch darum, sich Ihr weites Herz zu bewahren. Wie schon gesagt: Passen Sie auf sich auf. Ich schicke gute Gedanken.

  14. Gottfried August Bürger hat nicht nur den „Münchhausen“ geschrieben, sondern auch dieses:

    „Wenn Dich die Lästerzunge sticht,
    So lass Dir dies zum Troste sagen:
    Es sind die schlechtsten Früchte nicht,
    Woran die Wespen nagen.“

    Die virtuelle Schweizer Nusschokolade dazu kommt ganz allein von mir.
    Herzlich
    r.

  15. Pingback: Morning Pages (7) | Satzfragmente

  16. und wenn Ihre Geschichten nicht echt sind? Na und! Es ist Ihr Blog, Sie schreiben für sich und zum Glück auch für uns.
    Erst wenn Sie schrüben „Ich habe eine traumatisierte jüdische Grossmutter, bin die ärmste und habe keine Geld für Kälbchens Futter – gebt mir Geld!“ erwartete ich Ehrlichkeit … Aber das tut Ihr Blog ja nicht!
    (Korrekturen des falschen Konjunktivs erwünscht, im Gegenzug lasse ich überzählige Kommata da, falls diese mal benötigt werden: ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,)

  17. Etwas Neues kann ich nicht beitragen – deshalb nur so viel:
    1. dankedanke für’s Schreiben! Bitte weiter wie bisher.
    2. ich verstehe die Kritik bzgl des Wahrheitsgehaltes nicht- vielleicht kennt die Dame keine Fiktion? Noch nie eine Kurzgeschichte, Roman mit Ich-Erzähler gelesen? Schade! Aber wenn ihr nüchternes Tagebuch- Bloggen besser gefällt, findet sie doch im großen Internet genügend andere Seiten. Ich möchte Ihren Schreibstil nicht missen!

  18. Was? Aus welchem Loch kam denn diese «Dame» gekrochen? Vielleicht kann Ihnen die Masse der Kommentare dagegen helfen, sich von dieser Schrapnelle nicht beeindrucken zu lassen. Vielleicht traut sie sich ja nochmal hier 200 Leuten zu erklaeren, warum sie sich so benimmt.Ihr Blog, Ihre Regeln.Wem es nicht gefaellt, das Internet ist gross.
    Viele Gruesse aus Frankreich
    Reinette

  19. Nun sollte es ja nicht überraschen, weiß ich doch, dass es eben auch solche Menschen gibt, die nur zu gerne Lügen und Hass verbreiten. Und doch bin ich immer wieder erschüttert. Es tut mir von Herzen leid, dass sie solche Nachrichten erhalten! Was Mensch nicht alles durchmachen muss!

    Danke, dass sie auch das mit uns teilen. Dass sie uns auch von der Feindschaft, dem Neid, dem Hässlichen, was Ihnen entgegen schlägt, wissen lassen.

    Bitte bitte schreiben Sie weiter. Ich liebe Ihre Texte. Lachen, Tränen, Schmunzel- und Nachdenkgeschichten, so vieles in und zwischen den Zweilen. Wenn das nicht das wahre Leben ist, ja was denn dann??

  20. Liebe Fräulein Read on (und ich finde Write on auch nicht schlecht),
    bisher habe auch ich lediglich kommentarlos gelesen; vor allen Dingen habe ich genossen, gelacht, geweint und gegrübelt. Nun fühle ich mich aber bemüssigt einen Kommentar zu hinterlassen.
    Ein Kommentar beinhaltete das Wort „Schutzschild“. Und genau dieses Bild möchte ich gerne aufnehmen. Seien Sie bitte sicher, dass ich mit meinen GedankenTeil dieses Schutzschilds bin!
    Ich muss gerade an „Expecto patronum“ denken und vermute, dass Ihrer ein Shetlandpony oder ein Kälbchen ist.

  21. Ich bin wütend darüber, was Menschen sich so herausnehmen und traurig, dass es Sie getroffen hat (auch wenn es nicht besser wäre, wenn es jemand anderen getroffen hätte).
    Ich habe in diesem Blog viel gefunden, viel daraus mitgenommen und freue mich immer wieder auf Blickwinkel, die ich einfach nicht alleine sehe.
    Wahrscheinlich zieht zuviel Authentizität und soviel Leben einfach irgendwann sowas an, wer kann und will es wissen?
    Auf diesem Weg einfach einmal ein ganz großes Dankeschön für den Blog.

  22. Liebes Fräulein Read on,
    auch ich gehöre zu denen, die nur sehr selten einen Kommentar schreibt. Aber heute bin ich so erschüttert von der Dummheit und Bosheit dieser Person. So viele haben so viel richtiges geschrieben, dem ich mich anschließen möchte. Ich liebe Ihren Blog, Ihre Texte, die mich jedes Mal tief berühren, zum lachen, weinen oder nachdenken bringen.
    Bitte lassen Sie sich die Freude an Ihrem Blog nicht nehmen. Wem es hier nicht gefällt, der ist selber schuld.
    Und Kommata werden stark überschätzt.
    Ich umarme Sie von Herzen und wünsche Ihnen ganz viel Kraft, Sonne, Wärme und Nussschokolade, Nine

  23. Nun ja, es gibt halt Leute, die denken immer wieder, sie dürften gegenüber AutorInnen kostenlos und freiwillig konsumierter Blogs Forderungen stellen, sie belehren und korrigieren, ihnen Werbung anlasten etc.
    Jeder kann selbst entscheiden, was er liest und was nicht.
    BloggerInnen müssen sich dazu nicht rechtfertigen.
    Und Sie haben das Recht, öffentlich geäußerte Kritik und Zweifel abzubügeln.

    Lassen Sie sich nicht von einer Person ärgern, die Ihnen ein derartiges Pamphlet voller Rechtscheibfehler hinrotzt.
    Ihr Blog und Sie verdienen Respekt, und dieser wird ihnen nicht gezollt durch eine Person, die auf die Rechtschreibung scheißt.

    Auch sind solche Reaktionen auf Gelesenes, kein neues Phänomen, es gab und gibt sie noch in Form von Leserbriefen an Verlage oder Zuschauerpost an Radio- und Fernsehsender. Nur dass dort Leute sitzen, die schon „alles gesehen haben“.
    Die Schreibenden haben ein Problem, nicht der Adressat.

    Natürlich trifft es Sie erstmal stark, denn Sie sind nicht die Abteilung für Leserbriefe und in Ihrem Blog steckt viel Herzblut, aber lassen Sie es nicht zu tief gehen.

    Last but not Least, 1948-53 ging die Sowjetische Besatzungsmacht sowie die Führung der DDR gegen Juden in politischen Positionen bzw. gegen die Vorstände in den jüdischen Gemeinden vor, vor allem jene, die im Westen im Exil gelebt hatten, fast gleichzeitig, 1953, kehrte Stefan Heym aus dem amerikanischen Exil in die DDR zurück und wurde von der DDR-Führung hofiert, doch all das sagt nichts über die Möglichkeit oder Unmöglichkeit von Einzelschicksalen aus.

    • Dankeschön. Das Problem ist nur und ich muss das ernst nehmen, die Dame pöbelt nicht hier im Blog sondern greift mich persönlich an und denunziert sehr öffentlich und das muss ich sehr ernst nehmen. Das sind Menschen, denen es um vollständige Zerstörung geht und die sicherlich vor nichts zurück schrecken und dem gilt es natürlich zu begegnen.

  24. Liebe Mlle. ReadOn, was das Kommentieren in Blogs angeht, bin ich üblicherweise ein rechter Versager, denn ich kann die dafür nötige Technik nur auf einem richtigen Computer bedienen und den habe ich außerhalb des Büros so ungern an, reicht mir zum Lesen des Blogs doch einfach nur mein Telefon. Aber heute Abend habe ich meinen Rechner extra noch mal angeschaltet, um diesen Kommentar hier tatsächlich zu schreiben.
    Von Ihrem bösen Brief habe ich gestern schon gelesen und seither geht mir diese Geschichte nicht mehr aus dem Kopf. Ich kann Sie und Ihr Erschrecken darüber so gut verstehen, denn mir ging es einst selber so, was zur Folge hatte, dass ich mich für eine sehr lange Zeit vor dem Internet versteckte und bis heute unter einem kruden Verfolgungswahn leide.
    Wenn Sie jetzt genauso geschockt reagieren wie ich es damals tat, fände ich das einfach unglaublich schade, denn seitdem ich Ihr Blog vor fast zwei Jahren entdeckte, lese ich alle Ihre Einträge mit großem Genuss und freue mich immer wieder darüber, wie schön es ist, dass es Menschen gibt, die einen auf Ihre so unglaublich leichte Art an einem Leben teilnehmen lassen, von dem man sonst nie etwas erfahren hätte.
    Ihr Leben ist so weit weg von meinem, dass wir wohl kaum irgendwelche gemeinsamen Schnittmengen haben – und grade das macht Ihr Leben so spannend für mich. Nun gibt es sicherlich viele Blogger, die Geschichten aus ihrem Leben erzählen – aber es gibt nur sehr, sehr wenige, die das Erzählen so wunderbar beherrschen wie Sie. Und grade diese Kombination – so ein ganz anderes Leben, das aber auf das Schönste erzählt, das ist es, was Sie so besonders für mich macht. Und deshalb möchte ich nicht, dass Sie sich von irgendwelchen Menschen, die mit ihrem eigenen Leben nicht klarkommen und aus ihrem eigenen Unglück heraus versuchen, anderen das Leben dann wenigstens auch so mies wie möglich zu machen, dass Sie sich von solchen Menschen verschrecken oder gar verscheuchen lassen.
    Sie haben so viel zu tun mit Menschen, die psychische Probleme haben, da muss es Ihnen doch gelingen, dass sie diese bösartige Attacke eines gestörten Menschen, der sich erst zum Stalker aufschwingt und dann solche Nachrichten schreibt, dass Sie also einen Angriff dieser armen Kreatur auch nur als das begreifen, was sie tatsächlich ist: der verzweifelte Versuch, andere herabzuziehen, um sich selber nicht zu weit unten zu fühlen. –
    Falls es sie im übrigen erschreckt, dass sich jemand so viel Mühe macht, um Ihren privaten Facebook-Account zu finden, ich habe es grade mal selber probiert: es dauert keine 10 Minuten und man hat Ihr privates Profil gefunden. Dafür sind Sie inzwischen leider viel zu prominent und auch auf viel zu vielen sozialen Medien unterwegs, um das verhindern zu können. Aber genau deshalb sollten Sie es auch nicht als etwas so Besonderes werten und es heißt auch nicht, dass sich jemand sehr viel Mühe gegeben hat. Es heißt einfach nur, dass jemand sehr viel Hass in sich trägt und den auf irgendeine Art versucht loszuwerden.

    • Danke, dass Sie den Computer noch einmal angemacht haben. Ich teile das was Sie sagen und es macht mir wirklich sehr zu schaffen,was sich da abspielt und es legt sich wirklich ein dunkler Schatten über das Schreiben und die Frau, die diese Verleumdungen betreibt, so nehme ich an, sucht nicht nur nach meinen privaten Profilen, sondern erschnüffelt sich weitere Informationen und halbe und viertel und achtel und sechzehntel, um dann eine eigene Verschwörungstheorie zusammenzubauen und aggressiv mich anzugreifen. Der Dame ist ja auch jedes Distanzvermögen unmöglich. Der Witz ist, es stört mich gar nicht, wenn Leute finden es ginge ihnen besser, wüssten Sie meinen Namen oder wo ich arbeite oder oder, aber das ist hier eine veritabler Angriff und eine Denunziation, die ich sehr, sehr ernst nehmen muss. Und wie Sie sagen, das Misstrauen auch gegen sich selbst lässt einen nicht mehr los.

  25. „Never hear what other people think, especially not, what they think about you.“
    Ich sperre mal meine Giraffenohren weit auf und sage, was ich höre, wenn ich diesen Brief lese:
    1. Absatz: Ich will von Ihnen wahrgenommen werden, traue mich aber nicht, einen öffentlich sichtbaren Kommentar zu hinterlassen.
    2. Absatz: Mein eigenes Leben fühlt sich unwichtig und langweilig an im Vergleich mit dem, was Sie über sich im Blog schreiben.
    3. Absatz: Ich bin nicht unwichtig und auch nicht langweilig! Für diese Unterstellung werden Sie noch büßen!
    4. Absatz: [weitere Anzeichen von kognitiver Dissonanz]
    5. Absatz: Und was ist, wenn ich doch so unwichtig und langweilig wäre, wie ich befürchte?
    6. Absatz: Das kann nicht sein! Und ich werde selbst dafür sorgen, dass es nicht so ist. Und für Ihre frechen Unterstellungen werden Sie noch büßen. Das haben Sie nun davon!

    Natürlich kann ich keine Gedanken lesen, und vermutlich verhält es sich mit der Autorin des Briefes nicht genau so – aber vermutlich eben auch nicht völlig anders.

    • Danke Ihnen. Ich teile das alles was Sie sagen und würde noch dazu tun, dass die Dame keinerlei Grenze weder dieses Blogs noch meiner Person anerkennt, sondern sich aus den Internetschnipseln eine Art Privattheorie meiner Person zusammenbaut und das für Drohungen nutzt und das muss ich schon sehr ernst nehmen. Verleumdungen können sehr ernste Konsequenzen nach sich ziehen.

  26. Liebe Fräulein Readon, ich hoffe, Sie schreiben weiter! Ich freu mich jeden Tag auf Ihre Geschichten vom Ende der Welt. Durch ihre Geschichten habe ich wieder so viel an Dinge gedacht, die ich schon fast vergessen hatte. An den Geruch von feucht-klammer Bettwäsche irgendwo in einem irischen Dorf, aber auch an das Tanzen mit meiner Schwester im Hinterzimmer eines Pubs, an ein Forscherleben, das ich auch mal hatte, mit all den kleinen Absurditäten der Uniblase, an Berlin, Berlin, Berlin und wie sehr ich die Stadt mochte und mag, an einen irischen Priester, mit dem ich in der Hitze des römischen Sommers ein Archiv entstaubt und viele Geschichten geteilt habe, an Freundschaften, und wie wichtig sie sind. Und ich habe viel Neues erfahren, viel nachgedacht, mir viele Orte gemerkt, die ich besuchen, Musik, die ich noch hören möchte….ich bin sehr dankbar dafür!

    • Danke! was für viele, schöne Geschichten Sie zu erzählen haben. Diese ganze leidige Sache hat einen Vorteil, ich lerne Sie alle kennen. Das freut mich sehr.

  27. es ist sicherlich hier schon alles gesagt, was es zu sagen gäbe…
    zwischen Wut, Trauer und Entsetzen ob dieser „Dame“ bleibt mir nur zu sagen :
    writeonmydear – write on !
    Und immer wieder: you made my day !
    ♥Anne

  28. Liebes Fräulein,
    was Sie sich wirklich zu Herzen nehmen sollten, sind die vielen schönen Kommentare hier und nicht den widerwärtigen Brief!!!
    Auch ich empfinde Ihren Blog als große Bereicherung!

    • Ich nehme mir die wunderbaren und sehr berührenden Kommentare von Ihnen allen sehr zu Herzen, aber ich muss auch diese Angriffe, die sich gegen meine Person richten und die außerhalb dieses Blogs stattfinden sehr ernst nehmen. Verleumdungen und Denunziationen können sehr handfeste und sehr schwerwiegende Folgen nach sich ziehen.

      • Bitte sich unbedingt ‚professionellen Rat‘ einholen, wie umzugehen ist mit dem überhaupt nicht patenten
        Inhalt des Schreibens der Patentanwältin.

  29. Ja, Verleumdungen, Denunziationen sind furchtbar und greifen einen körperlich-seelisch an.
    Juristischer Rat ist unerlässlich in dieser Sache. Nicht weniger wichtig: Unterstützung von Menschen, die einem in schlaflosen Nächten beistehen können. Entspannungs- und Visualisierungstechniken, um zur Ruhe
    zu kommen, kennen Sie vermutlich aus eigener Praxis, wiewohl es hilfreich sein kann, auch dafür kompetente Begleitung zu haben.
    In Gedanken bei Ihnen.

  30. Ich melde mich noch einmal zu Wort liebes Fräulein Read on. Wer bei Ihnen liest, weiss, dass Sie nicht nur eine hochintellektuelle Seite haben sondern auch eine aussergewöhnlich empfindsame. Der Zauber Ihrer Person besteht aus diesen Komponenten. Deshalb und verstärkt durch Ihren familiären Hintergrund verstehe ich Ihre Besorgnis und verstörte Nachtruhe angesichts der auch in meinen Augen sich verändernden Gesellschaft, der unfassbaren Politik durch irrationale Machthaber überall auf der Welt.
    Wir müssen aber alle besorgt sein, denn diese Leute wurden – zumindest in der sogenannten freien Welt – demokratisch gewählt. An anderer Stelle kommentierte ich in diesem Blog mit “wehret den Anfängen“! Das müssen wir unbedingt tun, jede/r an seinem Platz: Eintreten für ein einiges, den Frieden sicherndes Europa, Menschen in Not helfen, stark machen gegen jegliche Art von Diskriminierung, u.v.a.m.

    Der dunkle Brief, den ich, weil er Sie so sehr belastet, mehrmals gelesen habe, erscheint mir hauptsächlich als unsympathisch, übergriffig, mißgünstig und in puncto Weltsicht und Phantasie beschränkt.
    Den Raum, den der Brief als Bedrohungspotenzial einnimmt, verdient er aber meiner Meinung nach nicht. Er ist ja eher lächerlich.

    • Was diesen Brief so bedrohlich macht, ist zum einen, dass er nicht als Kommentar im Blog oder per Mail kam, sondern über die private Facebook-Seite – das fühlt sich einfach ausgespäht, mithin übergriffig an. Zum anderen ist da eben noch der Hinweis auf die künftige berufliche Karriere (die Mademoiselle Read On der Absenderin zufolge riskiere) und die bereits erfolgte Denunziation bei diesem Blog-Wettbewerb.

    • Ich würde den Brief gern auf die leichte Schulter nehmen und ich teile Ihre Einschätzung, aber ich habe leider auch die Erfahrung gemacht, dass es solchen Leuten niemals um Kritik an einem Blog geht, sondern immer als ein direkter Angriff auf die Person gedacht ist, im innigen Wunsch deren Existenz so schwer es geht zu beschädigen. Daher die Lüge, sie könne hier nicht kommentieren und die sich damit selbst erteilte Erlaubnis gleich bei höherer Stelle zu denunzieren.

      • Und daher notwendig, wenn Sie, liebe Read on, den Absichten dieser Person die Grenzen aufzeigen und
        sich zur Wehr setzen. Die Kommentare hier zeigen: Sie haben viele Mitstreiter_innen. 🙂
        Das hilft hoffentlich ein wenig, damit der Schlaf wieder ein erholsamer wird und Sie zu Ihrem Ort der
        inneren Sicherheit finden können.

  31. Liebes Fräulein Read On,
    auch ich lese sonst nur still bei Ihnen, lache und weine, mache mir Gedanken und freue mich an Ihrer Sprache. Schon manches Mal hätte ich Ihnen gerne eine Tasse Tee gebracht und eine Tafel Schokolade. Und nicht nur einmal haben Sie mich sehr beeindruckt mit ihrem moralischen Kompass, Ihrem großen Herzen, Ihrem Rückgrat und oft haben Sie mich beschämt mit Ihrer liebevollen Sicht auf Ihre Mitmenschen, die es nicht so gut getroffen haben im Leben. Danke dafür, Sie sind mir ein großes Vorbild und Sie machen die Welt zu einem besseren Ort. Passen Sie gut auf sich auf und lassen Sie sich professionell unterstützen gegen diese Verleumdungen! Falls ich Ihnen irgendwie helfen kann, lassen Sie es mich wissen!

  32. Liebes Fräulein,
    Da sie dort zweimal gelistet sind, ist, glaube ich, wird eine Meldung folgenlos sein. Dass der Brief anonym ist, das ist feige.
    Bitte machen Sie weiter, wäre schade,deswegen aufzuhören.
    Durch sie motiviert habe ich mich ausführlicher mit der Geschichte der Juden in Deutschland beschäftigt – das ist eine längere Geschichte und die letzte 200 Jahre sind, nun ja, nicht so schön
    Ich finde ihr Pensum mit Arbeit, Promotion, pendeln nach Deutschland, Irland und Indien enorm und bewundere sie dafür, ich könnte das nicht, ziehe lieber Kinder auf. Und dann noch schwimmen im eiskalten Meer. Respekt, und bitte genießen und lieben Sie das Leben weiterhin, bleiben Sie verständnisvoll für Bettler und unangenehme Zeitgenossen – mir hilft genau das, ab und zu „Contenance“ zu bewahren, und nicht wegzuschauen(wenn ich bitte ihre Oma zitieren dürfte) 😊
    Viele liebe Grüße aus dem Süden Deutschlands
    Lauretta-Sofia

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s