Die Säuberung der neuen Augiasställe.

Im Sommer verlassen viele Gastwissenschaftler und Wissenschaftler, die ihr Buch fertig geschrieben haben, oder sich in eine Frau aus Connemara verlieben oder die genug von ewigen Fußnoten oder fünfstäbigen Jamben haben unser Institut.

Bevor sie aber auf zu neuen Ufern reisen, werfen sie ihren Büro- oder Schreibtisch-cum-Spindschlüssel in ein kleines Weidenkörbchen und schon sind sie verschwunden. Ich lange nach dem schwarzen Klemmbrett und mache ein Häkchen hinter Namen und Büro-Schrägstrich- Schreibtischnummer und eines schönen Tages kommt die beste Chefin dieser und wie ich vermute auch aller anderen Welten in mein Büro und murmelt mit Grabesstimme: „Read On, es ist wieder soweit.“ Ich seufze tief und nicke ihr zu.

Dann kaufe ich sehr viele, schwarze Müllsäcke und telefoniere mit der Firma „Rümpel&Krümpel Ltd. „Ach Du bist es Fräulein Read On“ sagt der Chef von Rümpel& Krümpel Ltd. mit dem ich einmal zum Essen aus war, wo er mir lebhaft und sehr detailreich von den Spezifika der Ratten- und Schadenbekämpfung berichtete und noch dazu Fotos von verdreckten Wohnungen, die er grundentkernt hatte, auf seinem Telefon zeigte. Ich war beeindruckt, aber nicht mehr hungrig. „Es ist also wieder einmal so weit“, sagt der Chef von Rümpel&Krümpel also und verspricht die Lieferung eines Containers so schnell als möglich. Gestern dann stand der Container vor dem Gebäude. Ich seufzte noch einmal tief, zog Handschuhe an und den Mundschutz auf, nahm das Weidenkörbchen mit den vielen Schlüsseln, schnappe mir ein scharfes Messer, greife nach den schwarzen Müllsäcken und und beginne mich von Büro zu Büro vorzuarbeiten, denn bevor die Zugehfrauen die Teppiche shampoonieren, die Fenster putzen und die Schreibtische mit Möbelpolitur wienern, müssen die Büros wie Schreibtische geleert werden und wenn sie bis hierhin dachten, die Wissenschaftler hätten die Schreibtische und Büros ‚besenrein’ hinterlassen, so irren sie und zwar sehr: ich greife als nach dem ersten Schlüssel, atme noch einmal tief ein, denke an meine Großmutter mit dem immer durchgedrückten Rücken und beginne die Säuberung der Augiaställe: in den kommenden Stunden picke ich verschimmelte Kaffeefilter aus den Büropflanzen, ich hole vergorene Apfelhälften und vermoderte Orangen aus Schreibtischschubladen, ich leere überquellende Aschebecher in einen extra dafür bereitgehaltenen, schwarzen Müllsack. Ich öffne eine Schrankschublade, die voller leerer Erdnussschalen ist und im Schrank daneben entsorge ich vollgeschneuzte Tempotaschentücher. Ich verfange mich in mehreren Metern aus einem Karton herausspringender Angelschnur und als ich den Karton anhebe, gibt der Boden nach: mehrere verschimmelte Käse haben den Pappboden aufgeweicht. Der Geruch ist infernalisch und ich überlege kurz den Karton auf der Stelle anzuzünden. Ich finde: Versicherungskarten, eine Heiratsurkunde ( Las Vegas ), einen schwarz verkrusteten Topf aus dem ein Gastwissenschaftler offensichtlich hingebungsvoll gespeist hat, ohne selben jedoch zu reinigen. Ich finde Münzsammlungen naher und ferner Länder, ich finde Berge von Coupons, geschnittene Nägel sorgfältig in Zeitungspapier eingewickelt, ich finde Fotos auf denen Männer wie Frauen weggeschnitten worden und ich finde Socken. Es sind immer, aber wirklich immer Männersocken. Ich werfe die Socken immer sofort weg. Ich finde Steuererklärungen und Führerscheine, ich stopfe derart Papiere in große, braune Papierumschläge, denn manchmal melden sich Gastwissenschaftler nach Jahren wieder und sind voller Empörung, dass ihnen nicht zentnerschwere Kartons nachgesandt worden sind oder ich nicht in der Lage bin aus den vielen, braunen Umschlägen, die ich nummeriert im Keller vorhalte, sofort einen abgerissenen Zettel mit allen, wichtigen Passwörtern herauszufischen. Der Müllcontainer unten im Hof füllt sich derweil mit versifften Tassen, Tellern, Wasserkochern von denen man sofort einen Stromschlag bekommt, einem zerbrochenen Wäscheständer, einer kaputten Angelausrüstung, acht schrottreifen Fahrrädern, einer vergilbten Matratze, einem Ledersessel mit Loch, kaputten Leitz-Ordnern, einer Schublade, in der die verschimmelten Äpfel sich durch das Holz gefräst haben, Pappaufstellern diverser Kinofiguren, Gummistiefeln ohne Sohle, einer Dose mit rostigen Nägeln, einem roten Gummischwein in Lebensgröße und Säcken voller Getränkedosen. Dann sortiere ich zurückgelassene Kleidungsstücke: löchrige Schalfanzughosen, mottenzerfressene Wintermäntel, achtfach geflickte Hosen, Unterwäsche in allen erdenklichen Stadien, befleckte und von Schweiß zersetzte T-shirts fliegen erst in Säcke und dann in den Container der Firma Rümpel& Krümpel. Alle anderen und noch gebräuchlichen Kleidungsstücke kommen in die Reinigung und dann in eine Kleiderkammer. Zehn Müllsäcke voller Lumpen werfe ich aus dem Fenster in den Container und an vier Müllsäcke tackere ich: „Reinigung“. Auch hier erinnern sich oft viele Monate später längst entschwundene Männer wie Frauen, dass ihr Lieblingsbademantel ( der mit den vielen, aparten Brandlöchern im Ärmel noch irgendwo sei müsse oder die Schlumpfhose mit den Koala-Bären so sehr vermisst sei, dass es ohne nicht einen Tag länger ginge. Ich huste in solchen Fällen nur missmutig ins Telefon und erinnere mich erschauernd, dass in den Taschen des Bademantels Zigarettenkippen schwammen.

Schon geht es weiter: ich schleppe Berge vergilbter Zeitungen, Zeitschriften und Werbeprospekte in die Papiertonne, ich fülle Kartons mit Katalogen und entsorge weiter: Rasierschaum, Zahnbürsten, fast leere, aufgeschnittene Zahnpastatuben, gebrauchte Zahnseide, vor Haaren strotzende Bürsten wie benutzte Tampons wie benutzte Q-Tips und dreckstarrende Waschlappen. Ich kippen einen Bürotrolley voller gehorteter Namensschildchen in den Container und den Trolley gleich hinterher, denn in der untersten Lade war eine Flasche Pflaumenwein ausgelaufen. In einem Schrank glaube ich eine Schüssel Froschlaich zu entdecken, bei näherer Betrachtung stellt sich heraus, dass es verquaster Chia-Samen ist. Dafür, dass Chia nach nichts schmeckt, riecht vergammeltes Chia, so widerwärtig, dass ich für einen Moment meinen Namen vergesse. Ich entferne vertrocknete Blumen und zerbrochene Bleistifte, minenlose Kulischreiber und Stapel um Stapel von bekritzelten Notizen. Sollte auf einem Zettel die Weltformel stehen: ich bin schuld, wenn die Welt davon niemals Kenntnis erhält, denn ich weigere mich auf die kaffeeumrandeten Zettel auch nur einen Blick zu werfen. Ich befördere drei kaputte Rollkoffer in den Container, auch sie sind voller Dinge, aber ich will nicht wissen, was sich in ihnen verbirgt. Ein Koffer birst ungeachtet meiner Wünsche und eine Flut von dünnen Drahtbügeln, die man in der Reinigung bekommt, ergießt sich über meine Füße. Ich schaufle die Drahtbügel in einen neuen, schwarzen Müllsack, der Müllsack reißt auf der Treppe und die Bügel scheppern drei Stockwerke nach unten. Ich fluchte wie der Kutscher vier.Mit dem scharfen Messer kratze ich Kaugummireste von Tischplatten.

Nach acht Stunden ist der Container bis zum Bersten gefüllt und ich gebe dem Chef von Rümpel&Krümpel Ltd. Bescheid. Dann gehe ich ein letztes Mal durch die entkernten Augiaställe und sprühe auf alles Mengen von Desinfektionsmittel und atme langsam aus. Zurück in meinem Büro schließ ich die Tür und lege mich auf den Fußboden. Die Zimmerpalme fächelt mir milde Luft zu und schließlich kommt der Tierarzt nach einem langem Tag im Zoo vorbei mich einzusammeln.

„Mädchen“, sagt der Tierarzt, bist du in Ordnung?.

Ich ächze Undeutliches, denn ich bin beim besten Willen nicht mehr in der Lage, ein einziges Wort zu stammeln und schnaufe wie ein tödlich verwundeter Tiger.

„Mädchen, sagt der Tierarzt, ich glaube Du brauchst ein Eis.“

„Tierarzt, flüstere ich, diese Leute, die haben doch alle studiert.“ Vor dem Fenster fährt der Chef von Rümpel&Krümpel Ltd. den übervollen Container ab.

Lange schweigt der Tierarzt.

„Ein Eis mit Streuseln und heißen Kirschen“, sagt der Tierarzt schließlich, als der Container langsam den Hof verlässt.

33 Gedanken zu “Die Säuberung der neuen Augiasställe.

  1. Ojeeeee. Zuerst habe ich mich gefragt, warum Du einen Munschutz trägst. Am Ende, oder eigentlich schon in der Mitte der Geschichte wusste ich, warum.
    Man glaubt es kaum, aber der Mensch an sich ist ein Ferkel.
    Schulen inclusive Lehrerzimmer sehen im Sommer auch so aus, naja, nicht ganz so.
    Sind ja noch nicht alle erwachsen.

  2. Team Tierarzt … ich werde nie verstehen, was Menschen für Schweine sein können. Oder warum man den armen Schweinen nachsagt, nun, Schweine zu sein.

  3. Sehr anschaulich beschrieben! Sie haben mein aufrichtiges Mitgefühl, Fräulein Read On!
    Und als jemand, der nicht von höherer Bildung ist, sondern nur einen eher einfachen praktischen Beruf ausübt (Züge fahren halt) finde ich es irgendwie beruhigend, dass einen der massenhafte Erwerb von Wissen nicht automatisch zu einem besseren Menschen macht. Manchmal habe ich da ein wenig Komplexe.

    • Ein Studium macht aus niemanden automatisch einen „besseren“ Menschen. Das macht nur Herzensbildung und die bekommt man nicht per Diplomurkunde verliehen.

    • Ach, Sie brauchen überhaupt gar keine Komplexe zu haben und außerdem tragen Sie viel mehr Verantwortung, während viele, wie auch die Kollegen hier nicht einmal bereit sind, Verantwortung für sich zu übernehmen.

  4. 500 Euro Kaution, die erst nach Abnahme und Übergabe des geleerten Büros zurückerstattet werden. Maybe that would do the trick.

  5. Oh jemine, mein liebes Fräulein 😦 – ich würde jetzt sehr gerne einen Pöööööh-Button nutzen, wenn es einen geben würde, ein Like mag ich nach der Lektüre einfach nicht drücken.

    Von solch sagenumwobenen Akademikerherrenzimmern hatte ich bis zum vergangenen Frühjahr nur per HöhrenSagen erfahren, bis ich dann selbst damit konfrontiert alle Illusionen darüber fahren ließ …

    Nicht so grauslich wie bei Ihnen, aber ziemlich eklig.

    Auch nicht von schlechten Eltern und täglich erlebbar:

    Das Doktorrandinnenzimmer (die Absolvierung eines Studiums hat tatsächlich realiter praktische Grenzen):
    Täglich vollgeschneuzte Tempos unter dem Schreibtisch neben dem Papierkorb, auf der Toilette landen Papiertücher auf dem Boden, neben dem Papierkorb, leere Toilettenpapierrollen bleiben hängen, nach Benutzung pappt die Küche, von temporären Geruchsentwicklungen ganz zu schweigen.

    Die unglaublich nette und liebe Reinigungsdame wehrte sich und während ich dies schreibe, geht mir auf, dass ich sie seither nicht mehr gesehen habe …

    • Ugh. Es ist schon von faszinierender Grässlichkeit, was sich so abspielt. Schauderlich. Wie gut, dass die Zugehfrau sich wehrt. Ich hoffe, dass Problem löst sich.

  6. Leider fehlt mir jegliche Phantasie und das Hintergrundwissen, warum sich ausgerechnet das ‚Fräulein ReadOn‘ für fast alle unangenehmen Tätigkeiten an diesem Universitäts-Institut – wie schon mehrfach geschildert – zuständig fühlt…

  7. „…diese Leute, die haben doch alle studiert.“
    „Ja und“, würde die Großmutter vermutlich darauf antworten.

  8. Es scheint wie überall zu sein, denn ich vermute, die Herren und Damen mussten Miete oder etwas in der Art zahlen? Wenn dem so ist, dann wird der Gedanke, dass die Endreinigung in dem Nutzungsentgeld inbegriffen ist, der Grund für die Verwahrlosung sein. Denn schauen wir uns mal um: Coffe-to-go-Becher all überall auf den Straßen und in Grünanlagen, Packungen vom Döner- und Asialaden zwischen den Büschen, von den vielen Zigarettenkippen ganz zu schweigen. Und das alles oft in Sichtnähe eines öffentlichen Abfallbehälters. Aber schließlich zahlen wir mit unseren Steuern doch auch die Straßenreinigung. Selbst im Mikrokosmos eines kleineren Miethauses ist es nicht anders. Beim Müll wegtragen tropfte es aus der Tüte? Na und, in der Miete ist ja auch die wöchentliche Treppenhausteinigung inbegriffen. Das alles ist unabhängig vom Bildungsstand oder sozialem Status. Wir vermüllen unsereUmwelt, weil wir selbst vermüllen. Leider!

    • Nein, die Wissenschaftler zahlen nichts, sie werden von unserer Institution eingeladen. Vielleicht legen sie das Gastrecht sehr freizügig aus? Schwer zu sagen. Die Vermüllung des öffentlichen Raums finde ich auch erschreckend. Das ist sehr einleuchtend, was Sie über die Diensleistungsgesellschaft sagen, die annähme, sie hätten quasi dafür bezahlt, dass jemand anders ihre Kippen wegräumt. Entsetzlich.

  9. Vorschlag für die Zukunft: Chefin J. schreibt zwei bis drei Wochen vor dem Weggang der Leute jedem einen freundlichen Standardbrief (mit Wappen und Brimborium), in dem sie zunächst nochmals für die geleistete Arbeit dankt und ein paar warme Worte verliert, um dann nochmals unmissverständlich daran zu erinnern, dass die Büros ausgeräumt und besenrein zu übergeben sind. Sämtliche vergessenen Gegenstände und Unterlagen würden sonst ausnahmslos entsorgt, da leider, leider kein Platz sei, irgendetwas aufzuheben. Und sie kann auch ruhig einmal darauf verweisen, dass in der Vergangenheit durch andere Leute erhebliche Kosten für die Entsorgung des Mülls entstanden sind.

    Und wer nach Jahren noch irgendetwas aus dem Keller haben will, soll bitte vorab die Kosten für Arbeit, Verpackung und Versand überweisen. Das ist schon nett genug, dass überhaupt etwas aufgehoben wurde. Es gibt gar keinen Grund, sich mit dem Kram den Keller vollzurümpeln, nachdem diese Leute so offenkundig respektlos waren und sich völlig unsozial verhalten haben.

    • Diese Briefe gibt es bereits, der Effekt ist gleich null und der Verwaltungsaufwand für Ihren sehr schönen Vorschlag ist unendlich viel höher, als die Säuberung des Augiastalles. Wir versenden nur in Ausnahmefällen etwas, dass ist auch versicherungstechnisch ein Riesenproblem: Führeschein, Ausweise etc….Es ist vertrackt.

      • Das sollte sich doch quasi automatisieren lassen, dass die Leute, die weggehen, diesen Standardbrief bekommen, so dass kein Verwaltungsaufwand mehr entsteht, sondern nur noch ein, zwei Klicks nötig sind. Denn wann die kommen und gehen, muss doch eh irgendeine/r im Auge haben, es müssen ja Verträge für diese Zeit gemacht und Büroschlüssel verteilt werden.

        Oder eben doch Kaution verlangen. Ihre Arbeitszeit kostet schließlich auch Geld und muss finanziert werden.

  10. Ach nee, kuck, die arbeiten jetzt alle bei uns (gemessen an der Kaffeeküche mit vollgemüllter Fensterbank und zum bersten gefüllter Spülmaschine, in die immer weiter gestopft wird, die aber niemals jemand anzustellen scheint. Da wasch ich meine Becher doch mal eben schnell von Hand ab mit selbst mitgebrachtem Lappen und Geschirrhandtuch, damit ich die vorhandenen versifften bloß nicht berühren muss).
    Ein in den Mutterkonzern Versetzter kam mal drei Wochen später zurück zu einer Besprechung und ich nutzte die Gelegenheit, ihm zwei eigens gepackte, volle Tüten in die Hand zu drücken mit den Worten: „Die Sachen hast Du vergessen, kannst ja mal schauen was Du davon noch brauchst!“ Den vernichtenden Blick brauch ich so schnell nicht nochmal. Ja, blöd, erwischt, Du Schweinchen!

    • Hängen auch schon mal Schilder auf, „unless you don’t bring your mother you’ll have to clean it yourself.“ Finden alle putzig, fühlen sich aber nicht angesprochen. Ich weiß nicht was sie antreibt oder eben nicht, ein Wohlstandsproblem, Übersättigung? „Zuhause krieg ich Ärger wenn ich etwas rumstehen lasse, hier kriegt es niemand mit wenn ich rumferkel!“ „Irgendne Doofe wirds schon wegmachen!“? Keine Ahnung, das hab ich mal gemacht als ich allein wohnte, da war ich mein eigenes Maß, mochte Stapel und Häufchen nicht aber tolerierte sie, bis ich es nicht mehr sehen konnte… bei 50 Kollegen (und zuhause einem Mann) ist das abgehakt. Ja, haben alle studiert aber ein Kriterium ist das in Bezug auf Respekt, Rücksicht oder Disziplin nicht (zum Teil sichert mir das den Arbeitsplatz, aber Spaß ist in solchen Situationen nicht mein Motor). Ich hab für meinen Schreibtisch ein eigenes Staubtuch seit ich weiß wieviel (wenig) Zeit die Putzfrau für die gesamte Etage hat, mich jucken die zwei Minuten alle paar Tage nicht.
      Unsere Wohnung haben wir von einer Hochschullehrerin übernommen, oberflächlich schien es okay aber die Grundreining war hart, die Klobrille so quietschgelb dass wir sie nach kurzem Schrubbversuch lieber austauschten, der Rest der Wohnung offenbarte ähnliche Siffregionen, das war nicht das Ergebnis der letzten zwei Wochen vor dem Umzug sondern der gesamten zwei Jahre die sie vor uns hier wohnte. War halt nicht ihre Priorität oder Stärke.
      Vorige Woche las ich etwas, finds aber nicht wieder, ging so oder so ähnlich: when entering academia everybody is smart, try to make a difference by being kind.

  11. Hihi, ich hab mal eine komplette Sporttasche entsorgt – Praktikantenbüro aufgeräumt. Erst wollte ich reingucken, ob ich den Besitzer ausfindig machen kann, aber es verschlug mir den Atem. Die Kaffeetassensammlung aus den Schreibtischschubladen ist mehrere Runden in der Spülmaschine gelaufen. Den Kühlschrank im Büro fasse ich nicht an. Und eine eigene Tasse habe ich auch.
    Und danach: mindestens ein Eis…

  12. *schauder* Diese Gäste gehören zur Gruppe derjenigen die auch elementare Regeln der Toilettenbenutzung nicht kennen. Mit dem „Starfighter“ durch die Kinderstube, würde ein Kollege sagen.

  13. Uargh, wie eklig und unverständlich in seiner Regelmäßigkeit.
    Ein Hoch auf den Tierarzt, der, auch wenn er selbst vielleicht nicht mitisst (oder doch, ich hoffe sehr), erkennt, wann sein Fräulein ein rettendes Eis braucht.

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