Aufforderung zum Tanz

Der Tierarzt lehnt sich zu mir herüber. „Read On“ flüstert er, „bist du schon wach?“. Ich bin mir nicht sicher, denn ich bin wirklich sehr müde. Aber der Tierarzt gibt nicht nach: „Read On“ flüstert er wieder und kitzelt mich hinter den Ohren. Davon wache ich wirklich auf. „Tierarzt“ sage ich und sehe auf den Wecker, es ist noch nicht einmal sechs Uhr!“

Aber der Tierarzt will davon nichts hören: „Read On, wir brauchen einen Plan. „Ich kann unmöglich mit der Tochter der Frau des Krämers tanzen.“ Heute nämlich lässt das Dorf die Frau des Krämers hochleben. Bunte Wimpel schmücken die Dorfstraße, lange Tische sind schon aufgebaut, der Priester hat ein sehr, sehr langes Gedicht geschrieben, in dem sich „she is a rock/ and never loses a sock vortrefflich reimen. Der Elektriker hat für das Keyboard eine Steckdose und eine Verlängerungsschnur aufgetan und es gibt eine Sitzordnung, die nicht weniger komplex und kompliziert ist als die einer Adelshochzeit. Gestern Abend habe ich eine Schwarzwälder Kirschtorte gebacken, denn wer von der Frau des Krämers so charmant gefragt wird: „Fräulein Read On, wann bringen Sie denn ihren Kuchen?“- der kann ja gar nicht anders als sich den Abend mit einer Cremetorte um die Ohren zu schlagen. Das Dorf hat zusammengelegt und schenkt der Frau des Krämers und ihrem Gemahl eine Flussschiffahrt auf der Donau. Der Flieder für Madame wird frisch geschnitten und den Maiglöckchenstrauß aus dem Berliner Garten, den der Tierarzt der Tochter der Frau des Krämers seiner Tischdame nämlich überreichen soll, liegt schockgefroren im Gefrierfach damit er möglichst lange frisch bleibt.

Der Tierarzt aber schüttelt den Kopf: „Read On, ich schwöre Dir auf keinen Fall, kann ich mit dieser Tochter tanzen. Mir ist übel allein bei dem Gedanken Sie bei den Armen fassen zu müssen. Ich will nicht, alles, wirklich alles in mir sträubt sich einen ganzen, langen Nachmittag neben dieser Person mit ihren schauderlichen Witzen, ihrem enormen Appetit, ihren kleinen, gemeinen Augen und ihrer schadenfrohen Mutter zu verbringen. Ich konnte sie noch nie ausstehen, alles an ihr ist mir widerlich, und wenn ich mir vorstelle wie sich ihr Busen in meine Rippen drückt, wird mir schlecht und ich muss mich bestimmt übergeben. Ich habe dieser Person nichts zu sagen und ich will und will und will nicht mit ihr tanzen. Dann atmet der Tierarzt ein- und aus und sieht mich an: „Wir brauchen einen Plan.“ Ich ordne meine Knie, entknäule meine Füße und suche meinen linken Ellenbogen. „Ich brauche einen Tee“, sage ich. Fünf Minuten später komme ich mit zwei dampfenden Teetassen zurück und krieche wieder unter das warme Bett. Der Tierarzt lehnt gegen das Fußende und streckt seine Füße an meine Rippen. Ich puste zweimal über die Teetasse und seufze. Der Tierarzt seufzte auch und sagt noch einmal: „Wir brauchen einen Plan.“ Gut, sage ich und schlürfe Tee, lass mich dir eine Geschichte erzählen und wenn du findest, sie taugt dir nicht, dann gipse ich dir den Fuß ein.“ Der Tierarzt nickt und ich erzähle:

„Vor vielen Jahren zog ein Mädchen aus einem fremden Land in die große Stadt Berlin. Es war mittelgroß und sehr, sehr dünn. Hennaschwarz gefärbte Haare und alle Tage und Nächte war sie in dicke wollene Strickjacken gewickelt und am liebsten dazu noch in ein dickes, wollenes Tuch. Gelächelt hat das Mädchen kaum. Geld hatte das Mädchen auch nicht. Deswegen arbeitete das Mädchen als Nachtschwester in einer ziemlich großen Klinik in Berlin. Denn sie hatte ihrer Großmutter versprochen sich eine Erziehung angedeihen zu lassen und das hieß zunächst einen höheren Schulabschluss zu erlangen. Das versuchte das Mädchen tagsüber. Freunde hat das Mädchen kaum und einen Freund hatte das Mädchen erst recht nicht, denn niemand verliebt sich in verschlossene Schatten, die in noch größeren Strickjacken verschwinden. Mädchen müssen schön sein und leuchten und schillern, das wusste das Mädchen da schon. Auf der Station auf der sie arbeitete, aber hatte mit ihr ein junger Assistenzarzt angefangen. Blonde Locken und grüne Augen, und glänzende Aussichten wie selbst der ewig mürrische Oberarzt anerkennend feststellte. Natürlich verliebten sich alle Ärztinnen, selbst diejenigen die fünf Kinder hatten, Krankenschwestern, und Patientinnen in den aussichtsreichen Assistenzarzt. Das Mädchen war in jenen Jahren zu müde sich zu verlieben, aber auch das Mädchen sah dem schönen Assistenzarzt, der so schien es auch in den längsten Nächten nicht müde wurde, hinterher. Chancen hatte sie sich keine ausgerechnet und so fiel das Mädchen aus allen Wolken als eines Tages der Assistenzarzt zu ihr kam- das Mädchen desinfizierte gerade Nierenschalen- und  es zum Tanz in Clärchen’s Ballhaus einlud. Das Mädchen war sich sicher, es hätte sich verhört. Aber auch auf zweimalige Nachfrage hin, blieb der junge Arzt bei seinem Entschluss mit dem Mädchen am Samstag Abend tanzen zu gehen. Das Mädchen sah in den Spiegel und schüttelte sich. Es wickelte sich aus den Wolljacken und dem dicken Tuch. Es blickte seufzend in den Kleiderschrank. Damals hatte das Mädchen nicht genug Geld einfach so ein neues Kleid zu kaufen und so schlüpfte das Mädchen in einen indischen Sari, den das Mädchen von einer indischen Patientin geschneidert bekommen hatte. Bevor es vorsichtig auf dem Fahrrad durch Berlin zu Clärchen’s Ballhaus fuhr, kaufte es einen Maiglöckchenstrauß, denn die Großmutter des Mädchens, die ihm versicherte, es sähe fabelhaft aus in dem bunten Sari, sagte es sei gute Sitte einem Verehrer Maiglöckchen mitzubringen. Als das Mädchen ihr Rad vor Clärchen’s Ballhaus anschloss, war vom Assistenzarzt nichts zu sehen. Das Mädchen bestellte eine Limonade und wartete. Es wartete sehr lange. Zwar kamen immer wieder Männer vorbei, die das Mädchen in ihrem Sari verlachten aber der junge Arzt mit den grünen Augen kam nicht. Irgendwann begriff das Mädchen, das der Arzt nicht mehr kommen würde. Es schlich aus dem Garten des Ballhauses heraus und setzte sich auf den Bordstein, die zerknitterten Maiblumen hielt es noch immer in der Hand. Das Mädchen weinte und dann warf es die Maiglöckchen in den nächstbesten Mülleimer. Schluchzend traf das Mädchen zu Hause ein. In der folgenden Nachtschicht, das Mädchen stand auf einem Tritt in einem Vorbereitungsraum und suchte nach Medikamentausgabeschalen, die Tür war nur halb angelehnt. Der junge Arzt stand mit drei anderen Kollegen vor der Tür. Er lachte lauthals. Auf einer Digitalkamera zeigte er den Ärzten offenbar amüsante Bilder. „Damit habe ich die Wette gewonnen“, johlte er. Auf den Bildern war das erst wartende und dann das auf dem Bordstein schluchzende Mädchen zu sehen. „Hat die doch wirklich geglaubt“, sagte der junge Arzt, „ich würde mit so einer Vogelscheuche ausgehen!“ Wieder lachten die Ärzte laut und vernehmlich. So was Ungef*cktes habe ich noch nie gesehen. Wer Erbsen statt Brüste hat, muss sich ja auch nicht wundern.“ Dann johlten die Männer weiter über die naive Trutschen, die nach Armut röche und noch dazu ein albernes Nachthemd- den Sari- trüge. Niemals prahlte der junge Arzt mit den schönen, grünen Augen würde er so erbärmlich dran sein, mit so einer tanzen zu müssen. Das Mädchen aber war unterdessen vom Tritt heruntergestiegen und öffnete die Tür. Die Ärzte sahen entsetzt auf. Die Digitalkamera polterte zu Boden. Aber das Mädchen ging einfach weiter und teilte die Medikamente aus. „Das Mädchen, Tierarzt sage ich, war niemand anders als ich selbst.“ Dann trinke ich den Rest Tee aus. Der Tierarzt aber sieht mich nicht an. „Wenn Du ein Gipsbein willst, sag Bescheid.“

Dann gehe ich ins Bad wasche mir die Haare, suche die Skiunterwäsche, die ich unter dem Kleid tragen will, schneide Flieder im Garten, telefoniere mit Schwesterchen und meiner lieben C., trinke Milch mit Kaffee, arbeite für zwei Stunden und lese die Zeitung. Der Priester kommt herüber und braucht Hilfe beim Krawattenknoten. Der Tierarzt aber hat noch immer nichts gesagt, doch dan nimmt  er den Maiglöckchenstrauß, ich die Torte und der Priester den Flieder. Dann gehen wir ins Unterland hinab. Die Frau des Krämers trägt ein Ungetüm aus roter Seide genau wie ihre Tochter, beide strahlen wie Honigkuchenpferde. „Ach, unser Tierarzt“ rufen sie unisono. „ Er freue sich sehr, dass Sie seine Tischdame sei, höre ich den Tierarzt noch sagen und sehe, wie er der Tochter der Hauses die Maiglöckchen überreicht.
Dann spiele ich „Happy Birthday to you“ auf dem Keyboard. Das Dorf singt geschlossen, die Frau des Krämers lässt sich auch durch das schollernde „Muhahahahaha“ des Keyboards nicht davon abhalten Tränen der Rührung zu verdrücken.

37 Gedanken zu “Aufforderung zum Tanz

    • Ich kenne zwar weder das Fräulein, noch das Grünauge, traue mir aber auch aus der Ferne das folgende Urteil zu: Der Ort, an dem man sich befinden muss, um sich so verhalten zu können, ist kein guter, und dieses Verhalten führt auf lange Sicht nur weiter in die seelischen Abgründe – wie heil die Welt von außen auch immer scheinen mag.

    • Es ist dem Grünäugigen nicht gut bekommen und das Versprechen auf schöne Frauen und ein schönes Leben hat sich nicht erfüllt. Früh verbrannt am Erfolg und niemals ist er das geworden, was er hätte werden müssen.

      • Die Hopis, ein Indianerstamm, behaupten ja, dass sich jede Tat mit der Zeit rächt. Und so haben sie in ihrem Reservat keinerlei Gerichtsbarkeit, und keine Polizei. Nun, auch der Grünäugige wurde eingeholt. Vielleicht haben die Hopis ja recht.

      • Fehlt eigentlich nur noch, dass ihm auch noch die blonden Locken frühzeitig ausfielen, auf deren Wirkung er sich stets verlassen hat.

        was er hätte werden müssen.

        Was er hätte werden müssen oder was er hätte werden können?

  1. Das ist eine sehr traurige Geschichte und der junge Arzt von erschreckender Niedertracht.
    Es bleibt mir ein Rätsel, wie Menschen Freude daran finden können (oder was ist das sonst?) andere zu verletzen, sie vorzuführen oder sie zum Gegenstand ihres Spottes zu machen.

    • Ach, der Mensch ist ein gemeines Wesen. Gierig und von eisiger Härte, er war ein vom Erfolg geküsster Mann und ich krasser Außenseiter, und warum Menschen so gerne und so begabt anderen ins Gesicht schlagen, weiß ich nicht und frage es mich beständig.

      • Sehen Sie, das ist eine interessante Frage, aber vielleicht ist sie falsch gestellt. Denn warum soll man Anderen nicht ins Gesicht schlagen, wenn es doch tausend gute Gründe gibt, die ganze Welt in Grund und Boden zu hassen? Zum Beispiel den, dass wir alle einmal mehr oder weniger jämmerlich zugrunde gehen werden. Oder dass das Leben ungerecht und grausam ist (zu mir oder zu Anderen – je nach persönlicher Veranlagung für Narzismus oder Empathie). Es ist das Grundproblem der menschlichen Existenz: Wie mit dem Bewusstsein um die Endlichkeit des eigenen Lebens und der Tragödie des Daseins umgehen ohne in Hass oder Verzweiflung zu verfallen?

  2. Die Widrigkeiten des Lebens ganz wunderbar beschrieben…Ich liebe Ihre Geschichten! Sie versetzen mich sofort in einen ganz besondere Stimmung! Ganz wundervoll!

    • Der Tierarzt ist wirklich ein besonders liebenswürdiger Mensch und ich habe mir nach der Ballsaaltragödie endlich das scheußliche Henna abgewöhnt…

  3. Seine eigenen Wünsche zurückzunehmen, um jemanden anderen eine Freude zu bereiten, ist eine noble Tat. Jemand anderen bloßzustellen, um das eigene Ego aufzupolieren, zeugt von großer Unreife. Es tut mir leid, dass Sie eine solche Erfahrung machen mussten.

    • Ich glaube und das sehr fest, ein Tanz und ein paar Stunden Freundlichkeit sind nichts im Vergleich zu den Verletzungen, die einer öffentlichen Absage gefolgt wären.

      • Absolut. Ein paar Stunden Freundlichkeit gegen viele Stunden seelisches Leid. Dazu sollte man sich wohl aufraffen können. Auch wenn ich nie bei den Pfadfindern war, so finde ich den Gedanken „jeden Tag eine gute Tat“ nicht verkehrt. Vor allem, wenn das so leicht zu bewerkstelligen ist.

  4. Die Frau des Krämers und der gelockte Grünäugige scheinen miteinander verwandt zu sein, jedenfalls
    was das Vorführen ihres aufgeblasenen Egos angeht, wiewohl der blonde Assistenzarzt doch um einige Grade mehr eine geradezu erbärmliche und widerliche Figur abgibt.
    Wäre schon noch spannend gewesen, alternative (Tanz)Pläne zu schmieden, zumal es da doch
    den Verehrer der Krämers-Tochter gibt. Hoffe natürlich, dass der Tierarzt im Verlauf des Festes nicht zur Beute der Frau des Krämers wird, sondern seine Prinzen-Qualitäten ihn und das Mädchen *retten*.

    • Die Frau des Krämers ist glaube ich doch noch einmal eine andere Kategorie. Sie will das Beste für Ihre Tochter, das ist ja an sich nicht verwerflich, nur ihre Mittel und Wege sind oft sehr eigensinnig, wenn man so will….Der Tierarzt und ich haben das Fest überlebt….Keine Sorge also.

  5. Schon ziemlich niederträchtig, dieser blonde Lockenträger. Man muss einem normalen Menschen einiges angetan haben, bevor er ein solches Verhalten an den Tag legen kann.

    Aber letztlich verläuft eben – um jemanden zu zitieren, der sich in diesen Dingen wirklich auskannte – die Grenze, die gut und böse voneinander trennt, quer durch das Herz eines jeden Menschen.

      • Ja, aber wohl nur dann, wenn Mensch seine Innenwelt als die einzige Wahrheit ansieht.
        Da kommt mir immer der kluge Aphorismus von Marie v. Ebner-Eschenbach in den Sinn:
        „Nicht, was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus.“
        Damit Mensch sich jedoch nicht in einem ominösen Schicksalsdenken verfängt, braucht es auch die Reflexion über die Empfindungen.💡

      • Zumindest kann sich jede(r) ständig von neuem entscheiden, wie er oder sie handelt.
        Und wer der Überzeugung ist, zu großer Bosheit gar nicht fähig zu sein, kennt sich vermutlich selbst nicht sehr gut.

    • Ich habe mich mit seiner Geschichte nie weiter befasst, aber es hat kein gutes Ende genommen mit ihm und niemals ist das Versprechen, dass die Welt ihm zu Füßen liegen würde eingetreten. Man weiß nichts über andere Menschen.

  6. Mein ausdrücklicher Dank gilt Maximilian Buddenbohm, der mich in seinem Beifang mehrfach auf diesen blog geführt hat. Liebes Fräulein ReadOn, Sie holen mich mit Ihrer Schreibe sowas von ab, das ist einfach Herzrührigkeit vom Feinsten. Da überlese ich gern jedes fehlende Gänsefüßchen und jeden ausgelassenen Buchstaben. Große Klasse!

    • Maximilian Buddenbohm verehre ich sehr und bin ihm zu großen Dank verpflichtet. Wie alle Menschen bin auch ich ständig auf Nachsicht angewiesen.

  7. Wenn die Frau des Krämers eines Tages deutsch lesen lernt, wird sie staunen. Google Translate könnte das ganze noch verschlimmbessern, es macht immer noch zu viele falsche Fehler, hier eine Kostprobe:
    „Read On, I swear by no means, I can dance with this daughter. I am sick only by the thought of having to take hold of the poor. I do not want everything, really everything in me bends to spend a whole, long afternoon next to that person with their shuddering jokes, their enormous appetite, their small, mean eyes and their filthy mother. I could not stand it, it’s all disgusting to me, and when I imagine her bosom pressing into my ribs, I feel bad and I have to surrender. I have nothing to say to this person and I do not want to and will not dance with her. Then the veterinarian breathes on and off and looks at me: „We need a plan.“
    Immer wieder erstaunlich, was es kann, und sehr merkwürdig, was es nicht kann.

    • Wenn die Frau des Krämers eines Tages Deutsch lernt, kann ich nur das Land verlassen.( Oder hoffe ich finde diese fliegende Telefonzelle, von der Sie erzählten….) „I swear by no means“ das ist wirklich sehr, sehr nah! Mensch und Maschine beides denkwürdige Figurationen.

  8. Ich fühle mich in meine Kindheit (long ago) zurückversetzt, als mich „Tausend und eine Nacht“ in Bann zog. Nun tun es Ihre Geschichten, liebes Fräulein!

    • Oha! Sie vergleichen ein sehr kleines Licht mir einer strahlend, hellen Lampe. Ich wiederhole mich, ein Blog ist nichts ohne seine Leser und ich freue mich sehr, dass Sie hier mitlesen mögen.

  9. @arboretum – habe laut gelacht über ihr: „Fehlt eigentlich nur noch, dass ihm auch noch die blonden Locken frühzeitig ausfielen, auf deren Wirkung er sich stets verlassen hat.“ 😃
    Was das „müssen oder können“ betritt: Denke, dass hinter dem mutmaßlich begabten, blondgelockten Jüngling eine ehrgeizige Mutter und/oder ehrgeiziger Vater gestanden haben, die dem Sohnemann entsprechend vermittelt haben, was das Kind „können muss“.
    Die Eltern die „das Beste für ihre Kinder“ anstreben, geben diesen Hilfestellung, dieses auch selber
    herauszufinden. Schon auch traurig, sollte dem karrierebewussten Assistenzarzt eine solche elterliche
    Fürsorge nicht zuteil geworden sein.
    Das entschuldigt natürlich in keiner Weise sein, evtl. daraus resultierendes, mieses Verhalten.

  10. Nicht jeder schöne Mensch vermag mit seiner Schönheit umzugehen. Dieses Exemplar konnte es nicht.

    Das „müssen“ kann sich auch auf die eigenen Talente beziehen, in gewisser Weise ist man denen schließlich auch verpflichtet..

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