Read On.

Woanders ist es auch schön.

Die formidable Trippmadam sucht nach Gründen für Schlaflosigkeit. Ein Text den man am besten mit der Taschenlampe unter der Bettdecke liest, denn er ist von schauriger Schönheit. Seien sie gewarnt, mit diesem Blog lassen sich ganze Nächte lesend verbringen. Das ist dann aber wiederum eine andere Art von Schlaflosigkeit.

An Ruhe ist auch hier nicht zu denken. Wie immer ist die Frage wann es genug ist, nicht einfach zu beantworten.

Die wunderbare Kiki nimmt ein Fernglas zur Hand und sieht in die mögliche Zukunft. Nein, rosig ist sie nicht. Aber dazu braucht man keine Glaskugel mehr.

Wem die Zukunft schon nicht gehört, der kann immerhin noch ins Kaffeehaus gehen und Doron Rabinovici hat aufgeschrieben warum gerade das Kaffeehaus ein Menschenrecht ist.

Angesichts einer Nachrichtenlage aber in der ein Präsident stets mit dem Twitterfinger am  Abzug beständig  neue Ungeheuerlichkeiten verbreitet, scheinen mir Gedichte umso wichtiger, umso kraftvoller und widerständiger gegen das Gebrüll. Dieses Gedicht will mir seit Tagen nicht aus dem Kopf.

Bekanntlich fahre ich sehr viel Zug. Jede Morgen nämlich mit der ersten Bahn vom kleinen Dorf in die Stadt. Immer beschließe ich mich mich wenigstens für fünf Minuten zu verlieben. Oft aber bin ich müde, viel zu müde selbst für die Liebe in Gedanken oder der Mann mir gegenüber bohrt sich in der Nase und natürlich hat der Zug keinen Speisewagen.

5 Gedanken zu “Read On.

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