Im Feuer

Es ist ein Knacken, als bräche aus dem Unterholz des Waldes auf einmal ein großer Hirsch hervor. Aber um vier Uhr nachts gibt es keine Hirsche in meinem Schlafzimmer in dem auch kein Waldboden liegt. Das Knacken und Knistern aber bleibt und wird unverdrängbar lauter und als ich aufstehe schimmert es rötlich durch mein Fenster. Erst auf dem Balkon sehe ich, dass es brennt. Es brennt überall. Es brennt zu meiner Linken, es brennt zu meiner Rechten und es brennt auch am Ende der Straße. Das Knacken und Knistern indes wird lauter und noch während Polizei und Feuerwehr sagen, dass sie kommen, versuche ich mich daran zu erinnern, wie man eigentlich ein T-Shirt anzieht. Als es mir wieder einfällt, stehe ich schon unten auf dem Hof und sehe in die Flammen, die bis in die Baumwipfel ragen. Die Bäume hier sind 100 Jahre alt und die Gehwege voller Tannennadeln und Kienäpfel und auch die Zäune sind mehrheitlich aus Holz. Da stehen wir also, die Autobesitzer, die nicht nur Nachbarn sind, sondern schon lange Freunde. Hilflos steht man vor den Flammen, die knistern und knacken, die Funken sprühen und sich langsam ihren Weg von den Reifen in die Karosserie fressen, bis sie schließlich auf ein zweites Auto übergreifen. Hilflos erinnere ich mich des Wasseranschlusses an der Hauswand und setze den Gehweg, die Tannennadeln und die Kienäpfel unter Wasser. Es ist ungefähr so, als wollte man einen Zimmerbrand mit der Blumenvase löschen, aber besser als die lähmende Hilflosigkeit ist es allemal. Dann kommt die Feuerwehr und wenig später auch die Polizei. Es riecht nach verbranntem Gummi und die ausgebrannten Autos stehen am skelettgleich am Straßenrand. Kaffee für die Feuerwehrleute. Es ist halb sechs. „Rigaer 94’ bleibt“, steht an einen Hauspfeiler geschmiert. Aber was bleibt, ist ja kein Projekt, sondern was bleibt ist Nachbar A., Rentner, der mit seinem Renault am Wochenende seine Tochter in Hamburg besuchen fahren wollte und jetzt zurück bleibt. Es bleibt Nachbar B., der so freundlich wie hilfsbereit, heute nicht zur Arbeit fahren wird. Zurück bleiben wir, die wir hier wohnen und nacheinander sehen, wir die Nachbarn sind und schon lange Freunde. Hier kann man auf der Straße Federball spielen, jeden nach einem Glas Wasser fragen, Kinder auch in fremden Badezimmern wickeln und ist Hilfe gefragt gibt es mehr Hände als Probleme. Wir bleiben zurück. Noch später, als ich letzte Dinge in die blaue Tasche werfe und die Rosen aus der Vase nehme, immer schon mit Blick auf die Uhr, da höre ich noch immer das Knacken und Knistern des Feuers und sehe ich die verkohlten Überreste der Nacht frage ich mich, ob und was eigentlich der Traum der „Rigaer 42″ Aktivisten sein soll? Einem Rentnerehepaar das Auto anstecken für eine schönere Welt? Sitzen diejenigen, die sich aufmachen in der Nacht dann in Wohnungen, die auf mich einen verkommenen Eindruck machen und stoßen mit  verranzten Kaffeetassen auf den Sieg an? Oder hüpfen sie auf ungelüfteten Matratzen und singen „Venceremos“? Wie ist das möglich denke ich als ich in der Bahn zum Flughafen sitze, dass sie es nicht hören, das Knacken und Knistern, welches dann rasendes Feuer wird? Können sie den Wasserhahn aufdrehen, ohne dass das wütende Feuer lauter in ihren Ohren rauscht? Fragen sie sich nie, ob nicht vielleicht eine kleine Katze, die unter den Reifen schläft, verkohlt wie die Karosserie? Fürchten sie sich nicht, wenn sie weiterlaufen, dass der Wind das Feuer anfacht und ganze Straßenzüge niederbrennt? Noch als ich in Dublin ins Büro komme, wo alle Welt dem Brexit zürnt und es aus Strömen gießt, höre ich dieses entsetzliche Knacken und Knistern des Feuers und frage mich wie man mit dem Niederbrennen so zufrieden und glücklich leben kann, wie diejenigen die heute Nacht kamen es tun.

2o Meter entfernt übrigens, von den brennenden Autos steht das ehemalige Wohnhaus Jochen Kleppers, der um sich und seine Familie vor der Deportation zu bewahren, Selbstmord beging. „Vorsicht Gas“ schrieb er auf den Zettel, den man auf dem Küchentisch fand.

21 Gedanken zu “Im Feuer

    • Grauenvoll. Ich habe noch immer weiche Knie. Vor allem fragt man sich ja, was wäre geschehen, wenn man nicht aufgewacht wäre. Die brennende Straße, es will mir nicht aus dem Kopf.

  1. Noch erschreckender ist, dass sich die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Friedrichshain-Kreuzberg mit diesen Gewalttaten solidarisiert!

    Zitat aus einem Artikel im Tagesspiegel (23.06.2016): „In einer weiteren Resolution, ebenfalls mit den Stimmen von Grünen, Linken und Piraten beschlossen, erklärte die BVV ihre „Solidarität mit dem linken Wohnprojekt Rigaer Straße“.“

    Als langjährigen Grünen Wähler macht mich das sprachlos vor entsetzen.

    Da wird unverholen Wahlkampf auf Kosten derjenigen gemacht, die von der Ri94 Drohbriefe erhalten und deren Fensterscheiben eingeschlagen oder mit Stahlkugeln zerschossen werden, denen die Autos angezündet werden, deren Hausfassaden beschmiert und angezündet werden etc.

    Das Stockholm-Snydrom scheint bei der BVV zu greifen, immerhin werden regelmäßig die Scheiben der Büroräume von Grünen und Linken zerstört, Jobcenter angegriffen, sowie das Rathaus oder andere öffentliche Einrichtungen, die in Verantwortung von Frau Herrmann (Bezirksbürgermeisterin, Grüne) stehen.

    Selbst im Wohnhaus von Frau Herrmann übten die Gewalttäter Selbstjustiz indem das Treppenhaus verwüsten wurde. Die Frau muss echt hart im nehmen sein. Frau Bayran (ebenfalls Grüne) beklagte sich, dass sie während des laufenden Einsatzes gegen die Rigaer94 im Februar die Straße nicht passieren durfte – meinen Segen hätte sie dazu: einfach die Straße freimachen, Polizei abziehen, ihren Besuch ankündigen und mal abwarten was passiert. Es soll allerdings vorkommen, dass Gehwegplatten von den Dächern geworfen werden, also Frau Bayran – Helm nicht vergessen!

    Bei der nächsten BVV werde ich „DIE PARTEI“ wählen, wenn schon Satire im Bezirk regieren soll, dann doch bitte das Original und nicht die Kopie aus Grünen, Linken und Piraten – ich hoffe, dass viele Friedrichshainer und Kreuzberger dem Beispiel folgen, dann können wir gemeinsam noch weitere Solidarätätsbekundungen aussprechen. Es gibt da so Gruppierungen, die sich sehr stark für Religon engagieren oder um das Wohl der Deutschen besorgt sind, oder oder oder …

    • Es ist sehr deprimierend zu lesen, dass die BVV eher daran interessiert ist, das Ganze zu bagatellisieren und Solidaritätsadressen zu versenden. Dass brandschatzen derart legitimiert wird ist in höchstem Maße irritierend und steht man auf der brennenden Straße, wundert man sich doch sehr, das offenbar, das Recht auf Zerstörung so viel mehr Anklang findet, als die Rechte derjenigen, deren Eigentum in Flammen aufgeht. Und es geht ja nicht nur um Wertsachen, die in Flammen aufgehen,sondern um die Sicherheit in der wir leben. Ob Satire da hilft weiß ich nicht, Voltaire glaubte das auch und nahm bald darauf seinen Hut.

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  3. Wo waren die solidarischen Nachbarn denn als es um die Rigaer94 ging? Wo waren Sie denn als es um ihre Nachbarn ging? Um deren Besitz und Freiheit? Wo? Ein Auto für die Publizierung der Thematik gegen ALLES vom Auto zum Bett über die Familie zur Freiheit was die Bewohner in der Rigaer verloren.

    • Ach, das ist ja hübsch. Sie sind das Opfer! Das ist beste deutsche Tradition, noch mit dem Streichholz in der Hand, „Opfer, Opfer“ schreien. Gratuliere! Aber, dass Sie nun mit Solidarität ankommen, will mich wundern, das ist doch bester Konservatismus, Bürgerlichkeit und Protestantismus. Sie träumen doch vom großen Knall, aber da müssen Sie und Ihre Claqueure, die es sich in der Anonymität so schön bettwarm und bequem machen, wohl noch lernen, dass man immer erst sieht wenn es zu spät ist, wenn alles vorbei ist oder um mit ihnen zu sprechen, Asche und Rauch, dass es mit den wilden Herzen nicht weit her war, sondern nur dummes Gewäsch und eitle Phrase.

    • Wenn ich mich nicht ganz täusche handelt es sich doch beim Rigaer94 um ein besetztes Gebäude. Das „einfache“ Aneignen, „Beschlagnahmen“ oder besser noch Enteignen von fremdem Eigentum bezeichnet man gemeinläufig als Diebstahl und ist eine Straftat an sich. Wenn Brandstiftung auch noch dazu kommt, dann sage ich nur „Gratulation“… Dann noch die Frechheit zu besitzen und sich über mangelnde Solidarität zu beschweren und sich als Opfer zu stilisieren gebührt schon einer ganzen Menge an Weltfremdheit, Unverfrorenheit und wohl auch Dummheit.
      Liebe Rigaer94: lernt was vernünftiges, geht arbeiten wie es sich für „dumme normale Leute“ gehört und übernehmt Verantwortung für Euer Leben, dann habt ihr das Geld um euch ne Wohnung zu mieten und keine Zeit mehr um irgend nen Scheiß auf Kosten zu bauen oder irgend einen Müll zu fordern.

    • Die Menschen, die in der Rigaer Straße 94 wohnen sind Hausbesetzer. Sie halten sich in dem Gebäude unrechtmäßig auf. Wenn sie sich irgendwo eine Wohnung mieten und dann hinausgeworfen werden, bin ich gerne solidarisch. So aber nicht! Man kann sich nicht einfach Dinge aneignen, die einem nicht gehören. Und politischer Vandalismus ist erst recht keine Lösung. Wer für eine bessere, gerechtere Welt eintritt, sollte aufpassen welche Mittel er dafür einsetzt. Gewalt erzeugt nur Gegengewalt, Unrecht nur noch mehr Unrecht.

      • Die Wohnungen in der Rigaer 94 sind regulär gemietet, also keineswegs besetzt. Und was Henkel und die Polizei dort tun, spottet jeder Beschreibung. Bis dahin ist Solidarität mit der R94 durchaus angebracht. Das rechtfertigt allerdings nicht dummes und gefährliches Abfackeln von Autos und wird mit Sicherheit nicht zu mehr Solidarität führen. Meine haben sie dadurch verloren.

    • Wo waren die solidarischen Nachbarn denn als es um die Rigaer94 ging? Wo waren Sie denn als es um ihre Nachbarn ging?

      Für Nicht-Berliner: Die Rigaer Straße ist in Friedrichshain, das ist nicht gerade in der Nachbarschaft von Zehlendorf, sondern ein ganzes Ende weg.

      • Sie haben natürlich Recht, ich hätte das klarer machen sollen: Das spielte sich in Berlin-Zehlendorf nicht in der Stadt ab. Das Ganze hat ja durchaus eine Vorgeschichte. Die Hausverwaltung / Eigentümer ( mir sind die Besitzverhältnisse nicht klar) der Rigaer Straße 94 leben bei uns um die Ecke. Das hat dazu geführt, dass vor deren Haus demonstriert wurde. Danach zogen die Demonstranten marodierend durch das Viertel, schmierten ihre Parolen an die Hauswände und schworen Rache und Vergeltung. Der Rest ist Geschichte.

  4. Wenn die Bewohner der R94 gegen Ausländer demonstrieren und keine Boatengs als Nachbarn wollen, ist das gut. Wenn die AfD es tut, ist es rääätzradikal. Der ganz normale Irrsinn in der bunten Rapepublik Deutschland.

    • Ich weiß ja nicht was Sie so gut finden, aber die Vorstellung, dass die AfD gegen Ausländer demonstriert finde ich exakt so widerwärtig, wie Menschen die mit dem Streichholz in der Hand Gerechtigkeit üben. Meine Großmutter von der ich Deutsch lernte, hatte etwas gegen schlechtes Deutsch, Ihres ist besonders schlecht. Dieses Kokettieren mit rechten Parolen und dümmlichen Wortspielen ist so enervierend wie die rote Mao-Bibel und nein, ich möchte weder mit den Ihren, die von einem Deutschland in den Grenzen von 1937 träumen noch mit Brandstiftern zusammen leben. Dass ich es muss, ist ja schon anstrengend genug.

  5. Ist das ihr ernst? Sie schreiben so einen emotionalen Artikel wegen ein paar brennender Autos und enden ihn auch noch mit einem Verweis auf die Nazizeit?. Wenn ihnen Autos so wichtig sind, dass sie ihre Zerstörung in die Nähe von massenhaftem Mord rücken wollen, war es für ihre geistige Gesundheit vielleicht ganz gut, dass das Ding abgebrannt wurde.

    • Es ist schon sehr erstaunlich wie sehr Sie und Ihre Claqueure, Kinder des reinen Materialismus sind Ich habe spreche nicht von Warenwerten, das sind ganz allein Sie, wie in der Sparkassenwerbung: “Mein Haus, mein Garten, mein Auto.”, Nein ich spreche von der Gewalt zu der sie sich berechtigt fühlen, vom anonymen Weggucken, vom Weglaufen, vom feigen Spießertum, dieser deutschen Spezialität, von einer Haltung, die weinerlich nach Gründen sucht, warum es schon Recht sei, eine halbe Straße anzustecken und noch fröhlich pfeifend wegzurennen.Was mir wichtig ist, ist so fern von Ihren Gewaltfantasien, das Sie es doch nicht verstünden. Das ist bedauerlich, aber wohl kaum zu ändern. Um meine geistige Gesundheit jedoch brauchen Sie sich wirklich nicht bekümmern.

  6. Es muss schlimm sein, das eigene Auto in der eigenen Straße brennen zu sehen. Das ist ein krasser Eingriff in den Lebensraum. Dinge die sicher schienen sind plötzlich weg, Dinge die undenkbar schienen sind plötzlich geschehen.

    Ein krasser Eingriff in das eigene Leben ist es auch, keinen Besuch mehr empfangen zu können, jedes Mal beim Nachhausegehen einen Ausweis zeigen zu müssen, jedes Mal beim Aufsklogehen an Menschen vorbei zu müssen, die der eigenen Existenz mindestens kritisch gegenüber stehen und das gerne und deutlich mitteilen.

    Hilflosigkeit spüren Menschen auch, wenn ihr Garten zertrampelt wird, ihre Küche zerstört, ihre Waschküche ausgeräumt, ihr Wohnzimmer zetrümmert. Ein großer Unterschied: Während euch die Polizei, die Feuerwehr, eure Versicherung und der Weiße Ring hilft, hilft den Menschen in der Rigaer Straße niemand. Wer denn auch, die Polizei? Kein Unterschied: Nach bürgerlichem Recht ist die Räumung und Belagerung in der Rigaer Straße genau so illegal wie das Anzünden von Autos. Das ist jetzt schon klar, wie bei vielen Räumungen.

    Du fragst, was der Traum der Menschen ist, die bei euch in der Straße Autos angezündet haben. Ich weiß es nicht. Vielleicht könnten sie sich gut vorstellen, in Ruhe zu leben. Vielleicht könnten sie sich gut vorstellen, nicht jeden Abend wenn sie an ihrer Lieblingskneipe vorbeigehen sich fragen zu müssen ob es sie am nächsten Morgen noch gibt. Vielleicht könnten sie sich gut vorstellen, nicht von der Polizei aus ihren Wohnungen gezerrt zu werden, weil Leute wie du ihre Matratzen zu dreckig und ihre Kaffeetassen nicht sauber genug finden.

    Wenn du möchtest, kannst du ja diese zwei Berichte von Menschen aus der Nachbarschaft lesen:
    https://linksunten.indymedia.org/de/node/183142
    https://linksunten.indymedia.org/de/node/183302

  7. Das ist interessant,dass Sie so an den Dingen hängen. Ich dachte der materialistische Sozialismus sei längst überwunden. Sie wollen doch Zerstörung und da kommt ihr haut goût vom Leben in dem sie sich ganz kleinbürgerlich geben und vom Kneipenabend schwärmen sehr schief daher. Ich habe spreche nicht von Warenwerten, das sind ganz allein Sie, wie in der Sparkassenwerbung: „Mein Haus, mein Garten, mein Auto.“, Nein ich spreche von der Gewalt zu der sie sich berechtigt fühlen, vom anonymen Weggucken, vom Weglaufen, vom feigen Spießertum, dieser deutschen Spezialität, von einer Haltung, die weinerlich nach Gründen sucht, warum es schon Recht sei, eine halbe Straße anzustecken und noch fröhlich pfeifend wegzurennen. Darüber spreche ich, die Kosten die sie verursachen sind menschlicher Natur, die sind nicht aufzuwiegen, die sind Ihr Problem.

  8. Ich möchte mich hier auf keine Seite stellen. Zum einen kenne ich die Problematik in der Rigaer Straße nicht gut genug, zum anderen liegt mir der Gedanke, politische Streitigkeiten in einer Demokratie mit Gewalt austragen zu wollen, sehr, sehr fern. Es soll ein römisches Sprichwort gegeben haben: Wer nicht den Esel schlagen kann, der schlägt den Sattel. Die Ereignisse, die Sie hier schildern, ReadOn, lesen sich, als habe da jemand ein paar kräftige Schläge gegen den Sattel geführt, als habe man sich einen beliebigen Stellvertreter gesucht, der dann als Sündenbock herhalten sollte. Das ist in meinen Augen keine angemessene Art der politischen Auseinandersetzung, egal welche edlen (oder unedlen) Beweggründe dahinter stehen mögen.

    Der Zweck heiligt nicht jedes Mittel, und insofern, liebe Kommentierende, bin ich sehr einverstanden mit ReadOns Text, auch wenn ich zu anderen Dingen vielleicht eine andere Meinung habe.

  9. Stoff für Albträume.

    Und wer meint, das Abfackeln von Autos, Jobcentern oder was auch immer sei ein geeignetes Mittel der politischen Auseinandersetzung, hat massiv einen Knall. Letzten Endes ähneln zündelnde Linksautonome den Nazi-Spacken, die aus Protest leerstehende Turnhallen und Häuser anzünden, damit bloß keine Geflüchteten einziehen.

    • Danke. Es ist ein wirklicher Alptraum. Mich macht ja rasend zornig, dass so getan würde als ginge es um etwas verschärfte Sachbeschädigung. Aber wenn ich in einer Straße mitten in der Nacht sechs Autos anzünde, dann nehme ich billigend und wissentlich in Kauf, ein Stadtviertel niederzubrennen, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken. Wäre der Wind aufgefrischt, wäre niemand aufgewacht, da braucht man nicht so viel Phantasie um sich vorzustellen, wie da nicht nur der wertlose Renault eines Rentnerehepaars verkohlt.

      Die Kommentare mir „da nächste Mal brennst Du“ habe ich mir erlaubt unbesehen zu löschen. Für manches reicht mein Humor dann doch nicht.

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