As an exception in German:Nichts für mich.

Ich staune. Ich staune über die Wut allerorten. Ich sitze im Zug. Wütend wettert ein Mann gegen den Koffer, der sich nur schwer in ein Gepäckfach heben lässt. Es zetert seine Frau fortwährend über seine schwachen Arme und seinen so schlaffen Willen und als sie endlich, endlich sitzen, plärren sie gegen das Land durch das sie fahren und in dem sie nicht mehr ihre Meinung sagen dürften. Nein, sie merken nichts. Sie sind nur wütend, was weiß ich warum. Der Koffer, das Wetter, ein schmerzender Zeh, ich kann es nicht erklären. Ob sie selbst es erklären könnten,die wütenden Rentner in ihren beige-grauen Tchibojacken und mausbraunen Schuhen, ich bezweifele es sehr. Ich weiß nicht woher die Wut kommt. Mich ekelt ihre Wut fast so sehr wie ihre Leberwurstschnitten, in die sie ( Wut macht wohl hungrig ) herzhaft beißen, aber nie im Leben käme ich auf die Idee, ich legte nun meinerseits das Buch beiseite und schlüge ihnen die Schnitten aus der Hand, so wie die beiden befinden, man müsste denen-den Flüchtlingen also- das Grinsen aus dem Gesicht schlagen. Warum man sich gegen das Lächeln anderer, mit Schlagkraft wenden muss: ich verstehe es nicht und dabei wird mir übel von der Leberwurst und der Wut. Vielleicht sind es die langen Ehejahre und die zerplatzten Träume. Aber wovon träumt man als Wütender eigentlich? Von einem beständig wachsenden Haufen ausgeschlagener Zähne, vielleicht? Aber vielleicht knirscht man auch nur noch mit den Zähnen. Man müsste sie alle hängen, kräht die Frau, die nun Apfelschnitze aus der Tupperbox zu ihrem Mann herüberreicht. Ihre Dauerwelle ist hart wie Beton und um ihren Mund liegt ein unangenehmer Zug.Ihr Mann spuckt Leberwurstbröckchen und nickt: „alles Schweine“, sagt er, als er wieder Luft bekommt. Warum ersticken Menschen eigentlich immer an Leberwurstbroten und nie, wirklich niemals an ihrer Wut? Alles verschluckt ihre Wut und warum sie sich die Welt, so kalt, so gewalttätig und so anders vorstellen als ich, bleibt mir ein Rätsel. Warum sie sich nichts an Freundlichkeit und einem offenen Herzen bewahrt haben, warum sie nur Parolen können und wahrscheinlich keine Gedichte, ich kann es kaum begreifen. Warum sie vom Krieg träumen und das Faustrecht als Ideal ihrer Wirklichkeit zum ersten Prinzip erheben, ich will in ihrer Welt niemals leben müssen, in der es immer nur Feinde, Blut und Eisen gibt und niemals ein leises Wort und eine Gedankenlänge voller Stille.

 

 

Election Day

7 AM: According to the first exit polls the combined votes of Fíanna Fáil and Fine Gael will be less than Fíanna Fáil got alone in the 1977 election. The 2011 election has always been called a landslide election, but it wasn’t, this is. Or as the grocer’s wife would say: „Sweet Jesus“. Once the small village, where I live and which is located more than a good hour away from Dublin elected unanimously Fíanna Fáil. These days are long gone. While all over Europe a sharp right/ left division might be considered as nothing unusual, in Ireland it is.

9AM: The counting begins in all of the 40 Irish constituencies. The only winner so far seems to be Sinn Féin. One can say much things against this party and Gerry Adams and I am one of those, who do so constantly, but their election campaign was well-organized, effective and by far not as clueless as Fine Gael’s monotonous repeat of „Keep the Recovery going“, which especially in rural Ireland is nothing more than a cruel euphemism.

4PM: The small village of mine has, so it seems in the moment, voted for Fíanna Fáil. The grocer’s wife was impressed by Michaél Martin’s canvass photo. A pink tie. Quite daring, she said. She was never too find of Enda Kenny away, he was way too much a man for the ever snobby Dubliners but definitely not a politician of her choice. Fine Gael’s message only worked for the affluent South-Dublin areas and suburbs, but obviously nowhere else. If Fíanna Fáil really got rid of its patriarchic and cronie structures I doubt. But so far only five out of 158 seats of the Dáil have filled.

Only in Ireland: a woman lost her ring in a ballot box, but luckily it could be rediscovered.

Sunday, 8PM:

The Irish Times  has the results.

Roddy Doyle has the best comment.

Ever brilliant Fintan O’Toole knew it all back in 2012.

As an exception in German:Das neue Russland und der K.

Freund K. ich kann es Ihnen vergewissern ist keine ängstliche Natur. Der K. ist vor Jahren schon, als noch kein Pauschalreiseveranstalter dafür munter Prospekte verteilte, auf windigen Jeeps durch Wüsten gerast und als die meisten Menschen, Sushi noch misstrauisch beäugten und am Seetang würgten, da aß der K,. schon vergnügt gegrillte Riesenschlangen. Der K., das kann man nicht anders sagen, hat ein abenteuerliches Herz. Vorvorgestern als ich den K. endlich auf der Konferenz erspähte, auf der wir beide zugegen waren, zuckte der K. nervös mit den Lidern. „Hey, K. sagte ich und winkte zu ihm herüber: da bist du ja endlich.“ Am Abend zuvor hatte ich den K. nämlich nicht unter den Gästen entdecken können. „Oh, Read On, sagte der K. und zwei Minuten später krachten meine Rippen von der bärengleichen Umarmung, die der K. seinen Freunden zu Teil werden lässt.  „Wo wohnst Du denn, fragte mich der K. mit dem gleichen, nervösen Augenzucken. Bei L. sagte ich, die L. in die der B. einmal unsterblich verliebt war und so scheußliche Liebesbriefe verfasste, das die B. auf ewig alle Poesie aus den Bücherregalen verbannt hat. „Hast Du es gut, sagt der K. und seufzt und der K. hat Recht. „Und Du, K. sage ich, schläfst du im Hotel?“ Der K. nickt und wieder zucken seine Augen nervös. „Ist es nicht gut“, frage ich und denke an zerlegene Matratzen oder Kleisterhonig zum Frühstück. „Nein, sagt der K. das sei es nicht.“ Irgendetwas sei bei der Buchung schief gelaufen oder das Hotel sei ausgebucht gewesen, jedenfalls, teile er sich das Zimmer mit zwei Russen. Der K. sieht nervös über seine Schultern. „Sind Sie beim KGB?“, sage ich und lache. Aber der K. findet das nicht witzig und zieht mich in eine Ecke. „Irgendetwas stimmt mit den beiden nicht, sagt K. und sieht erneut über seine Schulter hinweg, ob die beiden Russen wohl auch mit uns im Foyer stehen und Kaffee trinken. Aber die beiden sind nirgendwo zu sehen. Gesehen aber habe ich die beiden Russen schon, gestern nämlich hielt der eine mir die Tür auf und am ersten Tag der Tagung, reichte mir der andere sehr eloquent den Arm, auf der rutschigen Treppe. Ich war sehr angetan, denn ich schätze Männer wie Frauen mit guten Manieren. Der K. atmet ein und beginnt: am ersten Abend, habe er den Russen ein alkoholisches Getränk angeboten, in der Hoffnung,dies würde die Stimmung im Hotelzimmer merklich aufmuntern, ja sozusagen als Eisbrecher zwischen den drei sich fremden Herren dienen können. Mit verächtlichem Schnauben aber, hätten die beiden Russen diesen Vorschlag zur Völkerverständigung abgelehnt. Und auch wenn der K. selbst kein Russisch könne, habe er  schon verstanden, dass die beiden Russen sich verächtlich über den trunksüchtigen Belgier, den K. also beschwerten mit denen sie nun im selben Zimmer zu nächtigen hätten. Der K. schüttelt den Kopf: „abstinente Russen“, sagt er, das „gibt es doch nicht“ und er rudert einem Don Quijote nicht unähnlich mit den Armen, „das sei doch eine Anomalie.“ „Ungewöhnlich sei es schon“, sage ich,“aber doch nicht besorgniserregend“. Aber der K. zieht mich weiter in die Ecke hinein. „Das sei noch nicht alles: jeden Morgen exakt um fünf Uhr früh, klingele der Wecker und die beiden stünden auf, um ihre Hemden zu bügeln. Das Bügeleisen hätten sie eigens zu diesem Behufe mitgebracht.“ „Die Hemden, so der K. hätten einen derart steifen Kragen, das sie mehr einer Zwangsjacke als einem Hemd ähneln würden. Dies geschähe jedoch nicht in lautloser Stille und nur begleitet vom Dampfen des Bügeleisens, sondern mit dem Aufklappen des Bügelbrettes, stellten die beiden Russen, Marschmusik an. Keine russischen Märsche schepperten jedoch aus dem Laptop der beiden Herren, sondern vielmehr dieser  der schon lange untergegangen alten Donaumonarchie Österreich-Ungarn.“ „Das sage ich, sei in der Tat ungewöhnlich.“ Der K. aber fährt schon fort, denn das morgendliche Programm sei damit noch nicht beendet: im Anschluss an die Bügelei, wichsten die Russen ihre Schuhe mit einer stark-riechenden Paste, bis sich ihre Gesichter im Leder spiegeln würden, auch dies täten sie angefeuert durch die flotten Märsche des 20. Jahrhunderts. Der K. rauft sich die Haare. Ich versuche ein möglichst ernstes, der Situation angemessenes Gesicht zu machen. „Sie sind eben reinlich, die beiden Herren“, versuche ich den K. zu beruhigen, doch der K. winkt ab. Gestern Abend  sagt der K., er hätte es genau gesehen, hätten die beiden Russen seinen Koffer und seinen Nachttisch fotografiert: darauf befindlich: ein Glas Gin&Tonic, eine Zeitschrift die sich mit der Tauglichkeit von schnellen Automobilen befasst, eine Tafel Nussschokolade, zwei Paar Socken und  eine Flasche Parfüm. Nahaufnahmen hätten die beiden Russen von diesen, seinen doch allzu banalen Besitztümern geschossen. „Er vermute,“ sagt der K. schaudernd, die beiden reisten natürlich im Auftrag der Regierung und hätten ihn als Beispiel des dekadenten Westler’s ausgewählt, schon bald also würden seine Socken und auch das Parfüm, nicht zu vergessen, das halbleere Glas, Teil eines Warnfilmes werden, der dann ausgestrahlt an allen russischen Schulen vom Ural bis zum Schwarzen Meer, mit ihm dem K. in der Hauptrolle des westlichen Schurken’s zur Abschreckung der unverdorbenen Jugend diente, die in ihren gestärkten Hemden ganz und gar über den Dingen stünde und in langen Aufsätzen, ihn den K. verdammen würde. Der K. schaudert und noch bevor ich ihm Beruhigendes sagen kann, nähern sich uns die beiden Russen, die sich artig vor mir verbeugen und sich wirklich und der K. kann es bezeugen aufs Artigste und Freundlichste mir vorstellen. Sie umgibt nicht der Geruch von Parfüm, sondern überdeutlich, während sie mir die Hand geben, umfängt mich der dezente und nicht unangenehme Geruch, gründlich gestärkter Hemden.

As an exception in German: Wir, danach.

Medford. 6 Uhr morgens. Die Stadt schläft noch. Sie schläft tief und fest. Erst die Füße sortieren und dann den Kopf. Leise die Treppe hinuntergehen, noch immer knarrt die achte Stufe. Auf leisen Sohlen durch die Tür und die Straße hinunter zur U-Bahn. Zwanzig Minuten vorbei an roten, blauen oder weißen Holzhäusern, massiven SUV’s und Schildern die überwiegend „Vote Bernie“ oder „Vote Hillary“ fordern ( ein Glück ),  kein Hund bellt und nirgendwo geht das Licht an. die U-Bahn ist leer, niemand steigt ein und niemand steigt in Harvard oder Porter aus, als der Zug zum dritten Mal hält, stehst du am Bahnsteig und ich laufe dir in die Arme. Zu dir laufen wir, weit ist es nicht und schon bald sitzen wir ans Fenster gelehnt, eine warme Tasse in den Händen und sehen der Stadt von oben beim Aufwachen zu. Seit wir uns kennen, sehen wir uns, wieder und wieder. Ziellos und nie geplant, immer nur stundenweise und niemals nächtelang. So war das und so ist es geblieben, bis heute auf dem Dielenboden. Unter dem Fenster scheppert jemand mit Mülltonnen und du erzählst mir von: einem Traum über den perfekten Roman, einem komplizierten Fall in der Kanzlei und deine Hand wandert über meinen Rücken.Schon immer bleibt sie liegen,immer einen Moment zu lang. Schon immer schiebe ich sie weg. Ich erzähle dir von: einem Plastikbeutel, der mich bis in die Träume verfolgt, dem neuen Roman von Howard Jacobsen, der mich sprachlos macht und dem Wahlkampf in Irland. Golden geht die Sonne auf und taucht dich in einem Topf aus Gold, dabei sind wir Schattenkinder. Du legst den Kopf auf deine Knie. Die dritte Generation, sagen sie und wir schütteln den Kopf. Es sind ja die Schatten. Die Schatten, die nicht weichen wollen, auch nach so vielen Jahren. Vielleicht reden wir soviel, weil wir im Schweigen so geübt waren. Die Pausen in den großelterlichen Sätzen, die nie Atempausen waren, die Satzenden, die uns um die Ohren flogen, der zugehaltene Mund, die blutigen Lippen, all die Stille, die über uns lag wie ein schwerer undurchdringlicher Teppich. Die laute Wut unserer Eltern, die bodenlose Verzweiflung zwischen uns allen, du und ich, noch immer auf dem Boden, merkwürdig manöverieren unsere Sätze zwischen dem Eigentlichen umher. Deine Hand wandert meinen Rücken entlang, langsam und suchend und immer zu lang. Auf der Straße eilen die Menschen zur Bahn, rennen über die Straße, ein Kind sucht nach einem Stein. Wir in der Stille, zählen die Narben, langsam sagst du: Komm und du ziehst mich mit dir in den Strudel der Erinnerungen, diese dunkle Straße in der wir keiner lebenden Seele mehr begegnen, aber wir sind nie mit den Lebenden aufgewachsen, sondern immer nur mit den Toten und den Noch-Nicht-Toten durch die Flure gegangen, auch wir nur ungern geduldete Eindringlinge, kaputt waren die Briefkästen, die Eingänge zu jener Welt verschüttet und auch wir finden unter den vielen Schlüsseln, die wir besitzen selten denjenigen, der passt. Die Traurigkeit hat sich an uns saftgetrunken und auch auf dem Dielenboden, deiner Stimme in meinem Ohr als wir gemeinsam den dunklen Flur betreten, und über uns die Sonne, und selbst jetzt, da ich es aufschreibe, ist die Trauer nicht vorüber. An der Tür, denn ich muss zurückfahren in die kleine Universitätsstadt, wundern wir uns, wer wir wohl sind, wir die Schattenkinder, die Erben der Traurigkeit, die Dritte Generation der Juden des „Danach.“ Wir wissen es nicht, wieder wandert deine Hand an meinem Rücken entlang, „Komm zurück zu mir, heute Abend“ sagst Du und ich nicke. Diesmal schiebe ich deine Hand nicht weg.

As an exception in German: Samstag /Sonntag

Meine Großmutter sagte: man nimmt sich eben zusammen. Das war ihr kein Sprichwort und auch keine Floskel. Meine Großmutter sprach nicht bildhaft, meine Großmutter nahm sich zusammen und mich nahm sie mit. Einmal zum Beispiel saßen wir in einem Konzert, mir blutete die Nase und als sei es gestern gewesen, sehe ich wie meine Großmutter den Zeigefinger auf ihre Lippen legte und mich schweigen hieß, bevor sie lautlos in ihre Handtasche fuhr und ein Taschentuch herausholte, um es mir zu geben. Da saß ich also mit blutig tropfender Nase und dem weißen Taschentuch, das nicht ausreichte und schwieg wie sie. Wir hörten Franz Schubert’s Dritte Symphonie. Noch immer, lege ich eine Schubert-Platte auf: Schwindelgefühle. Aber das mit dem zusammen nehmen hatte ich verstanden seit jenem Konzertbesuch. Im Moment also wieder ein neuer Versuch des Zusammenreißens. Nichts sagen also zu den vielen Füßen, die auf  auf meinen Zehen stehen, schon am Morgen, immer noch am Abend,nichts Sagen gegen die Schrammen in meiner schon zu lange, zu dünnen Haut. Lieber, neue Pflaster kaufen. Das die Angst sich um die Häuserecken drückt, ist ja nichts Neues und schon lange weiß ich doch, das ein weißes Taschentuch nicht hilft. Nicht gegen das Nasenbluten und auch nicht als Irrlicht gegen die Angst. Sich zusammen nehmen, gegen die Müdigkeit, die älter ist als ich und doch nicht jünger macht. Die Hand vor den Mund halten also und nur im Verborgenen gähnen. Meine Großmutter nickte mir zu. An den Wortkanten habe ich mir die Nase öfter blutig gestoßen, auch wenn ich so häufig auf die Nase falle, dass es sich gar nicht mehr aufzurechnen lohnt, sich also zusammennehmen und nicht nach den alten Narben und neuen Wunden schauen, schon gar nicht nach der nicht heilend wollenden, deines Schweigens. Ob Dich das freut, mir die Worte genommen zu haben, frage ich mich oft, aber dann doch nicht weiter, denn das verstieße ja gegen das Prinzip des Sich Zusammen Nehmens, der goldenen Regel, des Zeigefingers auf den Lippen meiner Großmutter, der ja eine deutliche Sprache sprach. Also weiter im Text, weiter mit dem Hund durch die dunkle Nacht, den Rucksack packen, weiter gehen, an den falschen Türklingen rütteln, nachsehen ob der Schlüssel noch da ist, wieder und wieder so tun als lohne es sich doch, dabei steht das doch ganz außer Frage. Kalte Hände, ein müdes Herz, kein Taschentuch zur Hand, erst recht keine Aussichten und doch damals gelernt, sich zusammen zu nehmen, obwohl es nicht hilft. Ihr half es nicht und mir hilft es nicht und doch lege ich mir den Zeigefinger auf die Lippen, um mich daran zu erinnern, dass kein Schrei gegen die Stille ankommt, die da ist und da bleibt und nicht vergeht.

Thursday

4,5 hours sleep. Ouf. Strong, burning hot coffee. I am not sure if it helps. Everything is too sharp. The paper I cut my finger with. The winds that blows so hard, cutting sharp into my face. The late afternoon light sharp like a razor, which makes my head dizzy and throbbing. On the platform I spot a man, who looks familiar. The same button-up conduct, the same sharp lines along the nose. Rather feminine lips. But my memory of him is too blurry and then the man turns his back to me. From behind he looks alike all commuters. Slumped shoulders. Forward bent head as if this would help to carry back home a long day. It is strange I know all the people on the train. I know where they will get off and when one of us forgets an umbrella or a scarf, we wave and shout, but we never talk with each other.Back in the village: A chat with the grocer’s wife. A cup of tea with K. The cat sleeps on the windowsill. The dog and I leave for our walk. I boil an egg and have another cup of tea. I search for a poem of Erich Fried in my head. But I can’t bring the words in their right order. A sharp pain, sharper than all the others, an old fear: losing the words. I hide under the blanket. A peaceful place such a duvet, warm but not too heavy, a good cover to hide away and to forget the world and the words for a while. Just for five minutes I think and close my eyes. When I wake up again, the village is asleep. In the meanwhile the poem came back to me.  It doesn’t say much to me anymore. I don’t even know why I was so desperately looking for its words.I listen to the news, brush my teeth and draw the blanket over my head again. Sitting out the world seems to be the right thing to do.